DPolG fordert von DFB und DFL 50 Millionen Euro Sicherheitsgebühr

28. November 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), fordert vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Beteiligung von jährlich 50 Millionen Euro für Polizeieinsätze. „Wir reden hier über Jahresarbeitsleistungen von elf Hundertschaften der Polizei, deutlich mehr als 100 Millionen Euro allein an Personalkosten, die der Steuerzahler bezahlt. Das ist nicht in Ordnung. Die Verbände DFB und DFL sollten sich wenigstens mit 50 Millionen Sicherheitsgebühr pauschal an diesen Kosten beteiligen“, sagte Wendt dem Fernsehsender n-tv.

„Die Deutsche Fußball Liga hat in drei Jahren über fünf Milliarden Euro Einnahmen. Die müssen überhaupt nichts umlegen. Die zahlen das aus der Portokasse“, so Wendt, der Forderungen wie die von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach Schnellverfahren in Stadien ablehnt: „Das ist überzogen. Da sollte man mit spitzen Fingern rangehen. Wir sind hier in einem Rechtsstaat. Wir brauchen auch vor Gericht eine ordentliche Beweisaufnahme, und ordentliche Anwälte, die die Beschuldigten ordentlich verteidigen.“

 

 

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