Fachtagung „Aktuelle Herausforderungen in der sozialen Strafrechtspflege“

27. November 2012 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Strafvollzug | Drucken

Justizministerin Anke Spoorendonk hat heute (26. November) auf der Fachtagung der Straffälligen- und Opferhilfe im Kieler Landeshaus die erfolgreiche Entwicklung in Schleswig-Holstein von einer traditionellen Gefangenenfürsorge zu einer sozialen Strafrechtspflege betont. „Die soziale Strafrechtspflege in Schleswig-Holstein zeichnet sich durch eine verantwortungsbewusste, liberale Strafrechtspflege und einen ebenso konsequenten, gleichwohl verantwortungsbewussten liberalen Strafvollzug aus. Dieser behält immer den einzelnen Menschen, sein Schicksal und seine Perspektiven im Blick.““ Spoorendonk begrüßte, dass die Wahrnehmung der Opferperspektive seitens der Strafjustiz zunehmend in den Blickpunkt rücke. „“Ich bin allerdings der Überzeugung, dass diese Entwicklung – nämlich sich mit den Bedürfnissen der Opfer von Straftaten zu befassen – in den Gerichten, Staatsanwaltschaften und auch in den Justizministerien noch keineswegs abgeschlossen ist““, betonte sie.

Die Ministerin ging auch auf das Tagungsthema „Aktuelle Herausforderungen in der sozialen Strafrechtspflege“ ein: „“Ich sehe aktuell die Möglichkeit und auch die Notwendigkeit, im Rahmen des beruflichen Übergangsmanagements weiterhin den Einsatz von Integrationsbegleitern durchzuführen. Diese können an der Schnittstelle zwischen Strafvollzug und Freiheit wertvolle Vermittlungs- und Betreuungsdienste leisten. Zeitlich befristet begleiten sie die betreffenden Gefangenen in vorbereitete Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen während der kritischen Phase der Haftentlassung.““

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