Erhöhung der Verkehrssicherheit ist zentrales Anliegen des Freistaates

27. November 2012 | Themenbereich: Sachsen, Verkehr | Drucken

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer ist für die Staatsregierung ein wichtiges Anliegen. „Unser Ziel ist und bleibt die Zahl der bei Straßenunfällen Getöteten sowie Schwer- und Schwerstverletzten weiter zu senken. Die kontinuierliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und die Intensivierung der Verkehrssicherheitsarbeit sind wichtige Anliegen des Freistaates und auch eine generationenübergreifende Aufgabe für alle Beteiligten“, so Staatsminister Sven Morlok beim heutigen „Sächsischen Verkehrsdialog 2012“, den das SMWA zum zweiten Mal ausrichtet.

Einführend informieren Staatsminister Sven Morlok sowie Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, in Impulsvorträgen zu aktuellen Themen der Verkehrssicherheitsarbeit. Im Anschluss diskutieren im Rahmen von drei parallel laufenden Fachforen („Unfallbekämpfung/Unfallforschung“, „Sicherheit im Straßenverkehr“ und „Regelverstöße/Reform Punktesystem“) renommierte Verkehrsexperten über die damit verbundenen Aufgaben, Ziele und Rahmenbedingungen.

Die Verkehrssicherheitsarbeit muss den sich stetig ändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Hierzu zählt der demographische Wandel wie auch die wachsende Bedeutung der Mobilität und die damit verbundenen Anforderungen an den Menschen und die Technik im Straßenverkehr.

Die Verkehrssicherheit lässt sich zum Einen durch praktische Maßnahmen erhöhen. Neben einer entsprechenden Straßenausstattung gehören dazu beispielsweise neue Fahrzeugsicherheits-Systeme, die Entschärfung von Unfallhäufungsstellen oder das Nachrüsten von Unterfahrschutz-Vorrichtungen an Schutzplanken. Daneben sind präventive Maßnahmen ein wichtiges Element der Verkehrssicherheitsarbeit. Zentrale Themen sind zum Beispiel die Verkehrserziehung von Kindern, Jugendlichen und Senioren, die Aktion „Junge Fahrer“, die Tunnelsicherheit und das Projekt „Sicher in den Motorradfrühling“. Einen neuen Schwerpunkt bildet die Sicherheit von Radfahrern.

Darüberhinaus unterstützt der Freistaat die Reform des Verkehrszentralregisters. Ziel der Neuregelung ist mehr Verkehrssicherheit. Das Verkehrszentralregister und das Punktesystem sollen einfacher, gerechter und transparenter gestaltet werden. Punkte im Verkehrszentralregister soll es künftig nur noch bei Verstößen geben, die für die Verkehrssicherheit unmittelbar relevant sind.

Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2013/2014 wurden die jährlichen Mittel für die Verkehrssicherheitsarbeit um 100.000 Euro auf insgesamt 650.000 Euro erhöht.

 

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