10 Jahre ‚Coolrider‘

27. November 2012 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Im Großraum Nürnberg wurden in den letzten zehn Jahren 2.300 Schülerinnen und Schüler an 50 Schulen zu ‚Coolridern‘ ausgebildet. Als Schirmherr des Projekts hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute 350 Schülerinnen und Schüler von 34 Schulen in Nürnberg geehrt. „Eure Zivilcourage besitzt Vorbildcharakter“, sagte der Innenminister zu den Geehrten bei der Übergabe der Urkunden. „Getreu dem Motto ‚Hinschauen statt Wegschauen‘ sorgt Ihr für mehr Sicherheit und Sauberkeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Besonders freue es ihn, so Herrmann weiter, dass die Coolrider mittlerweile ‚bayernweit Schule machen‘. Bereits im Frühjahr 2013 werden die ersten Coolrider in Augsburg ausgebildet. Bei der Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen am 28. September 2012 hatte Herrmann mit Unterstützung der Versicherungskammer-Stiftung den Startschuss für die bayernweite Ausdehnung der Coolrider gegeben. „Ich hoffe, dass möglichst viele andere Städte dem guten Beispiel folgen werden!“

„Wir können stolz darauf sein, dass unsere Coolrider auch international auf ein so großes Interesse stoßen und über die Landesgrenzen hinaus ein Musterbeispiel für Zivilcourage sind“, betonte Herrmann und verwies auf eine Konferenz in Barcelona im September 2012 zum Thema ‚Einbindung der Bevölkerung zur Bewältigung von Sicherheitsfragen‘. Dort wurden die Coolrider als ein vorbildliches Präventionsprojekt ausgewählt.

Herrmann nutzte die Ehrung auch, um allen Helferinnen und Helfern zu danken, die sich seit vielen Jahren für die Coolrider engagieren. Sein herzliches Dankeschön galt insbesondere der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, dem Coolrider-Freunde-Verein, der Versicherungskammer Bayern, der Polizei und den beteiligten Schulen sowie dem hochmotivierten Trainerteam.

Im Jahr 2002 haben die VAG Nürnberg zusammen mit der Polizei und Nürnberger Schulen das Vorzeigeprojekt ‚Coolrider‘ ins Leben gerufen. Die Aufgaben für einen Coolrider sind vielfältig. Sie helfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln Konfliktsituationen unter Schülern ebenso zu vermeiden, wie Belästigungen und Beschädigungen. Als Ansprechpartner für die Fahrgäste versuchen Coolrider, auftretende Problemsituationen zu lösen. „Coolrider zu sein erfordert ein hohes Maß an sozialer Kompetenz“, so Herrmann.

 

 

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