„Innenministerkandidat“ der SPD, Boris Pistorius im Gespräch mit dem geschäftsführenden Landesvorstand des BDK

23. November 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Am 22.11.2012 fand in der Geschäftsstelle des BDK-Landesverbandes Niedersachsen in Hannover ein Gespräch des geschäftsführenden Landesvorstandes mit dem „Innenministerkandidaten“ der SPD, Boris Pistorius statt.

In dem sehr offenen und angenehmen Gespräch wurden viele drängende Probleme der ermittelnden Bereiche in der niedersächsischen Polizei erörtert.

Insbesondere sind die Standzeiten zwischen A 9 und A10 viel zu lang.

Man war sich einig, dass im Hinblick auf die Attraktivität des Polizeiberufes und hier insbesondere für die Ermittlerinnen und Ermittler dringend gehandelt werden muss. Weitere Einschnitte sind hier nach Ansicht des BDK nicht mehr möglich.

Immer drängender wird das Problem der Überalterung der ermittelnden Bereiche. Hier sagte Boris Pistorius zu, dieses Problem auch vorrangig im Fall einer Regierungsübernahme angehen zu wollen.

Boris Pistorius zeigte sich offen für weitere Gespräche und machte deutlich, dass er bestrebt ist, mit allen drei Polizeigewerkschaften ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis aufbauen zu wollen. Auch gerade deswegen sei es ihm als seriösem Politiker und derzeitigem Oberbürgermeister von Osnabrück wichtig, dass aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Landes alle monetären Verbesserungen unter einem Vorbehalt stehen und er deswegen keine „Versprechungen“ machen könne.

Der BDK lobt ausdrücklich diese Verhaltensweise. Es muss schon vor der Wahl deutlich sein, was nach der Wahl tatsächlich realisiert wird und was nicht!