Nationales Waffenregister sorgt für mehr Sicherheit

19. November 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Einrichtung eines nationalen Waffenregisters. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Damit ist eine alte Forderung der GdP erfüllt worden. Es hat lange gedauert, aber die technische Umsetzung war auch eine Herausforderung.“

Es sei wichtig für Polizeibeamtinnen und –beamten, so Witthaut, rasch überprüfen zu können, ob an einem Einsatzort, zum Beispiel einer Familienauseinandersetzung, eine Waffe im Haus ist. Witthaut: „Natürlich wissen wir auch dann nur, ob es sich um einen legalen Waffenbesitz handelt. Aber auch das kann überlebenswichtig sein.“

Die Notwendigkeit, die Erlaubnis zum privaten Waffenbesitz in jedem Einzelfall sorgfältig und eingehend zu überprüfen und die sichere, gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrung mit unangemeldeten Stichproben zu kontrollieren, bleibe bestehen, so Witthaut.

Größere Sorgen bereiteten der Polizei allerdings illegale Waffen, die in einem größer gewordenen Kriminalitätsraum durch Wegfall der Grenzen und der Grenzkontrollen einfacher zu beschaffen seien. Witthaut: “Es ist notwendig, das Waffenrecht und seine Kontrolle europaweit auf ein einheitlich hohes europäisches Niveau zu stellen.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.