Begrüßung von Anwärtern im Vollzugsdienst

19. November 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Strafvollzug | Drucken

Im November 2012 fand die offizielle Feier anlässlich der Einstellung der Anwärterinnen und Anwärter der 10. Vollausbildung im Vollzugsdienst in der Dienstleistungsabteilung statt. Justizminister Volkmar Schöneburg hielt für die vier Frauen und 14 Männer des neuen Ausbildungsjahres eine Begrüßungsrede. Er rechnete es den Anwärtern hoch an, sich der zweijährigen vielseitigen und anspruchsvollen Ausbildung zu stellen. In seiner Rede hob er hervor, dass der moderne Behandlungsvollzug in Brandenburg hervorragend ausgebildetes, hoch motiviertes und engagiertes Fachpersonal benötigt. Zudem sei die Verjüngung des Personalkörpers unabdingbar: „Wir brauchen Sie, wir brauchen junge, dynamische und engagierte Nachwuchskräfte, um den großen Herausforderungen des Strafvollzuges professionell gerecht zu werden und um unsere sozialen Aufgaben im Justizvollzug erfolgreich meistern zu können.“ Die Ausbildung wird sich an dem gesetzlich festgelegten Vollzugsziel der Resozialisierung ausrichten, den gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung tragen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Resozialisierung von Strafgefangenen berücksichtigen.

Der Strafvollzug befindet sich leider in einer gesellschaftlichen Randlage. In den Medien ist er meist nur mit Negativschlagzeilen präsent. Dass sich die 18 Anwärter dennoch nicht von ihrem Berufsziel des Vollzugsbediensteten haben abbringen lassen, schätzt Schöneburg sehr.

Anschließend folgten Begrüßungsworte des Vorsitzenden des Hauptpersonalrats Herrn Köbke sowie des stellvertretenden Leiters der Dienstleistungsabteilung Herrn Borngräber.

Die 10. Vollausbildung hat bereits am 1. September 2012 begonnen. Die Teilnehmer wurden mit der Wirkung vom 1. September 2012 zu Anwärtern ernannt. Das Ministerium der Justiz gab hierfür bereits am 31. August 2012 eine Pressemitteilung heraus.

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