Reservisten für den Katastrophenschutz ausbilden

16. November 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Reservisten der Bundeswehr sollten im Rahmen von Wehrübungen verstärkt für den Einsatz im Katastrophenschutz ausgebildet werden. Diese Auffassung vertrat Innenminister Andreas Breitner in seiner Grußbotschaft während des Parlamentarischen Abends des Reservistenverbandes am Donnerstag (15. November) in Kiel. „“Die Bundeswehr ist mit Unterstützung der Reservisten so aufgestellt, dass wir wissen: Dort sind kompetente Kräfte, die im Ernstfall helfen können““, sagte Breitner. Der Anlass für die Überlegung des Ministers ist die Verkleinerung der Bundeswehr auf 185.000 Soldaten und die Auswirkungen auf die zivil-militärische Zusammenarbeit. Um im Katastrophenfall künftig auf eine ausreichend große Zahl von Kräften der Bundeswehr zurückgreifen zu können, bleibe künftig daher auch der Weg über die Reservisten.

Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr), die in jedem Bundesland mit mindestens einer Einheit in der Stärke von 100 Kräften eingerichtet werden, haben den originären Auftrag, im Rahmen des Heimatschutzes vor allem Wach- und Sicherungsaufgaben innerhalb der Bundeswehr. Die Einheiten bestehen aus Reservisten, die nach Ansicht des Ministers auch im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt werden könnten. Das Zusammenspiel von Landeskommando, Bundeswehr und Katastrophenschutz habe sich bewährt. „“Die Sicherheit in Schleswig-Holstein steht auf starken und tragfähigen Säulen““, sagte Breitner.

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