Terrorabwehrzentrum

15. November 2012 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat das neue ‚Gemeinsame Extremismus- und Terrorabwehrzentrum‘ (GETZ) in Köln begrüßt, das Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich heute eröffnet hat: „Das GETZ ist ein ganz wichtiger Baustein im Kampf gegen Extremisten und Terroristen. Die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern vernetzen sich hier und arbeiten zusammen. Die NSU-Mordserie hat gezeigt: Ein optimaler Informationsaustausch ist von zentraler Bedeutung im Kampf gegen Extremisten und Terroristen.“ Im GETZ werden alle relevanten Informationen durch die Bundes- und Länderbehörden gemeinsam bewertet. Bayern beteiligt sich hier mit Vertretern des Landesamtes für Verfassungsschutz und des Landeskriminalamtes. Herrmann: „Im Bereich des islamistischen Terrorismus hat sich ein Gemeinsames Abwehrzentrum bereits seit Längerem bestens bewährt. Deshalb ist es richtig, auch in den anderen Extremismus- und Terrorismusbereichen gemeinsam vorzugehen. Wir müssen im Kampf gegen Extremisten und Terroristen sämtliche Maßnahmen ausschöpfen.“

Bislang gab es gemeinsame Abwehrzentren zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus (GTAZ, seit 2004 in Berlin) sowie gegen Rechtsextremismus (seit Ende 2011 in Köln und Meckenheim). Das heute neu eröffnete GETZ wird künftig neben dem GTAZ alle übrigen Formen des Extremismus und Terrorismus, somit den Rechts-, Ausländer- und den Linksextremismus sowie die Spionageabwehr bearbeiten. Die Arbeit des GETZ wird von Bundeskriminalamt und Bundesverfassungsschutz koordiniert.

 

1 Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Innenminister Joachim Herrmann wird sich noch wundern, „gemeinsam“ der Kampf koordiniert wird!
    ES wird für mich lustig anzusehen sein, wie die Inkompetenz des Ressorts von Hr. Herrmann herausgearbeitet und entsprechend der Öffentlichkeit serviert wird!
    Die Folge ist klar … den Ländern wird die Kompetenz abgesprochen!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.