GETZ: Der richtige Weg

15. November 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Der Einrichtung muss die Besetzung mit qualifiziertem Personal folgen „Auch wenn es für einige überraschend kam, so ist die Einrichtung des GETZ aus kriminalistischer Sicht ganz eindeutig richtig“, unterstützt der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz grundsätzlich die Entscheidung des Bundesinnenministers Friedrich zur Einrichtung des GETZ.

Die dezentral vorhandenen Informationen über geplante oder stattgefundene extremistische und terroristische Aktivitäten müssen für die Gefahrenabwehr und Strafverfolgung zur Verfügung stehen. „Es gilt, die vorhandenen Informationen der Sicherheitsbehörden mit modernen Analysemethoden zu Wissen zu transformieren, um politisch motivierte Straftaten zu verhindern bzw. aufzuklären“, begründet der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz die Notwendigkeit eines koordinierenden Daches in der Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus.

Erfolgreich kann in dieser Behörde aber nur gearbeitet werden, wenn hier qualifizierte Ermittler und Analytiker beschäftigt sind.

„Sollte der Einrichtung des GETZ nicht die sofortige Besetzung der Aufgabenbereiche mit qualifiziertem Personal folgen, würde die grundsätzlich richtige Entscheidung ad absurdum geführt werden“, fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz zusätzliches qualifiziertes Personal.