BDK zu Besuch in der Direktion Pirna

15. November 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Präsident Detlef Fritsch empfing am Montag Vertreter des BDK Verband Bundespolizei zu einem Gedankenaustausch.

In Begleitung des stellvertretenden Vorsitzenden Ronald Schmädig, hatte Thomas Mischke, in einem fast zweistündigen Gespräch mit dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Pirna die Gelegenheit, sich vor Ort vom Stand der Dinge in der Grenzregion zu informieren. Ebenfalls bei dem Gespräch anwesend war der Leiter des SB 14, POR Rico Reuschel.

Dem Gespräch vorausgegangen waren Abstimmungen mit der Direktion über die vom BDK am 14.11.12 in Dresden durchgeführte Fachveranstaltung „Internationale Kfz-Verschiebung“. Die Direktion Pirna hatte die Veranstaltung unterstützt, indem die Teilnahme für interessierte Kollegen/innen während der Dienstzeit ermöglicht wurde, ein offizieller Vertreter und zwei Beamte der Schwerpunktstelle Internationale Kfz-Verschiebung (SP IKV) als Referenten entsandt wurden. Dafür galt es dem Präsidenten den Dank des BDK auszusprechen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es nicht nur um die Problematik der grenzüberschreitenden Eigentumskriminalität, sondern auch um die Zusammenarbeit mit der Landespolizei Sachsen. Herr Fritsch schilderte, dass diese hervorragend sei und man sich in vielen Dingen sehr gut und vertrauensvoll abstimme. Herr Fritsch verwies auf einige bestehende gemeinsame Kooperationsformen und den guten Austausch, der nicht zuletzt durch die bei der Landespolizei durchgeführten Schulu

Was die Arbeit der Inspektion Kriminalitätsbekämpfung in der Direktion anginge zeigte sich der Präsident sehr zufrieden und betonte das harmonische Miteinander und die hohe Qualität der Arbeit an den dislozierten Standorten.

Auch das immer wieder mit Führungskräften der Bundespolizei kontrovers diskutierte Thema einer notwendigen Spezialisierung und die Möglichkeit von Fachkarrieren wurden durch den BDK angesprochen. Herr Fritsch äußerte dazu, dass auch er es so sehe, dass in der zunehmend komplexeren Aufgabenwelt der BPol eine Spezialisierung notwendig sei, einer eigenständigen Direktion Kriminalitätsbekämpfung stand er allerdings skeptisch gegenüber.

Gemeinsamkeiten gab es aber wieder beim Thema Fortbildung. Durch den BDK wurde einmal mehr das Problem angesprochen, dass seit Jahren eine Fortbildung im kriminalistischen Bereich durch die Bundespolizeiakademie und die nachgeordneten AFZ praktisch nicht stattfindet und wegen der relativ hohen Einstellungszahlen in den nächsten Jahren auch nicht zu erwarten sei. Hier muss nach Vorstellung des BDK dringend etwas getan werden. Dem stimmte auch der Präsident zu.

Der BDK bedankt sich für ein offenes und angenehmes Gespräch.

 

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