Cyberangriffe machen keinen Halt vor Landesgrenzen

14. November 2012 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Boris Rhein setzte heute die bilateralen Gespräche mit Experten der israelischen Regierung zum Thema Cybersicherheit fort. Er vertiefte den Informationsaustausch mit Sicherheitsexperten des nationalen israelischen Cyberbüros des Premierministers.

Innenminister Boris Rhein: „Cyberangriffe machen keinen Halt vor Landesgrenzen. Unsere israelischen Gesprächspartner haben uns interessante Denkanstöße geliefert, wie wir in Hessen noch effektiver koordinierte Angriffe aus dem Internet abwehren können. Die Gespräche haben aber auch gezeigt, dass unser Weg, alle wichtigen Experten aus IT, Katastrophenschutz, Polizei und Verfassungsschutz in einem Arbeitsstaab zusammenzuziehen, exakt der richtige ist, um insbesondere auf Angriffe auf unsere kritischen Infrastrukturen in Hessen vorbereitet zu sein.“

Der Minister betonte, dass er sich mit seiner strategischen Schwerpunktsetzung bei der Polizei in diesem Bereich bestätigt sehe. So hat der Minister zu Beginn des Jahres eine eigene Abteilung im Landeskriminalamt eingerichtet, um Cyberkriminelle in allen Deliktsbereichen zu bekämpfen.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass wir insbesondere bei allen Hessinnen und Hessen dafür werben sollten, noch mehr Augenmerk auf den Schutz ihrer Computersysteme beispielsweise mit aktuellen Virenscannern zu legen. Dazu müssen wir die Menschen für die Gefahren aus dem Netz sensibilisieren. Ich möchte in meinem Verantwortungsbereich mit gutem Beispiel voran gehen und die Aus- und Fortbildung unserer Polizistinnen und Polizisten in diesem Sinn verstärken. Das ist eine sinnvolle Investition in die Sicherheit unseres Landes“, erklärt Innenminister Boris Rhein abschließend.

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