Personalauslagerung: Kein Ausverkauf der Mitarbeiter!

13. November 2012 | Themenbereich: BundeswehrVerband, Interessenvertretungen | Drucken

Das sieht böse nach Verschiebebahnhof aus: Beschäftigte wechseln aus dem BMVg ins Innenministerium und machen dort Personalabrechnung für die Aktiven der Bundeswehr. Und um die Ehemaligen kümmert sich künftig das Bundesfinanzministerium. Die Betroffenen sind in großer Sorge. Der BundeswehrVerband sagt: Mit Recht! Mindestens muss jetzt

  •  die Verfassungsmäßigkeit der Auslagerung geprüft
  •  und eine Effizienzsteigerung nachgewiesen werden sowie
  •  Karrierechancen über die Entgeltgruppe 5 hinaus erhalten bleiben.

Für alle Bundeswehrangehörigen fordern wir:

  •  Service-Level und Beratung aus einer Hand in der Bundeswehr für die Bundeswehr müssen erhalten bleiben.
  •  Die Bearbeitung von Beihilfeanträgen darf nicht länger als 15 Arbeitstage dauern.
  •  Beihilfeanträge über 2.500 Euro müssen beschleunigt bearbeitet werden.

 

Die politische Führung des BMVg hat bisher alle Vorschläge ignoriert, alle Fragen von Verbänden, Gewerkschaften und Personalvertretungen und sogar des Bundesrechnungshofs offen gelassen. So verspielt man Vertrauen! Und so wird der Minister seinen eigenen Ansprüchen an Transparenz nicht gerecht. Zu Planungsunsicherheit und abnehmender Motivation kommt nun noch Resignation bei vielen Bundeswehrangehörigen. Wer so mit der angeblich so wichtigen „Ressource Mensch“ umgeht, verurteilt die Reform zum Scheitern!

Quelle: Bundeswehrverband

 

 

 

1 Kommentar
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  1. Die Zentralisierung der Machtstrukturen beginnt mit dem Verwaltungsapparat … und irgendwann in lauschiger Zukunft … werden Bundeswehrkräfte in trauter Zweisamkeit dem demonstrierenden Bürger gegenüber stehen und … ihm den Willen der Volksvertreter aufzwingen!
    Am Lustigsten wird es, wenn die Polizeikräfte einsehen, das sie nicht mehr gebraucht werden!
    Wer das Lustig findet? Unsere gewählten Volksvertreter selbstverständlich!

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