BDK im Dialog mit dem Polizeipräsidenten

12. November 2012 | Themenbereich: Bremen, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Am 05.11.2012 war es endlich soweit – fast zwei Stunden nahm sich unser Polizeipräsident Lutz Müller Zeit, das traditionelle Antrittsgespräch anlässlich seiner Ernennung mit dem BDK zu führen. Der Landesvorsitzende Paul Lapsien wurde dabei von den Vorstandsmitgliedern Michael Hauk und Rüdiger Leefers begleitet.

Vor dem Hintergrund der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls und des Raubes ging es in dem Gespräch schwerpunktmäßig um die aktuellen Maßnahmen der Polizei Bremen zur „dunklen Jahreszeit“. In diesem Zusammenhang wurde zunächst intensiv über die Einrichtung eines ED-Fachkommissariats und die damit einhergehenden Vorteile einer zentralisierten Ermittlungsführung diskutiert.

Umfangreich thematisiert wurde auch die Anbindung der S 4 als reine Ermittlungsabteilung bei der Direktion Schutzpolizei. Aus Sicht des BDK kann nach nunmehr rund 18 Monaten resümiert werden, dass sich dieses Modell aus verschiedenen Gründen nicht bewährt hat. Ermittlungen gehören zudem in eine Hand.

Breiten Raum nahm außerdem das Thema Verwendungszulage ein sowie der unsägliche Zustand, dass eine Vielzahl von Kolleginnen und Kollegen eine Tätigkeit verrichten, die trotz anerkannter und vom Haushaltsgesetzgeber hinterlegter Stellenbewertungen nicht entsprechend entlohnt wird und sich so in der sogenannten einfachen oder zum Teil sogar mehrfachen „Unterdeckung“ befinden. Hier darf man sicher auf die ersten Gerichtsentscheidungen gespannt sein.

Der BDK bedankt sich für das konstruktive Gespräch in einer angenehmen Atmosphäre. In vielen Punkten lagen wir inhaltlich dicht beieinander. Übereinstimmungen, die für die Zukunft hoffen lassen.

Abschließend wurde vereinbart, in den bedeutsamen Fragen der kriminalpolizeilichen Angelegenheiten weiter im Gespräch zu bleiben.

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