„Polizei lässt Opfer von Straftaten nicht allein“

9. November 2012 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Anlässlich der Erweiterung des Präventionsprojekts „Schau hin – du bist nicht allein“ hat die Polizeiinspektion Schwerin des Polizeipräsidiums Rostock zu einer Präsentationsveranstaltung eingeladen, an der auch der Staatssekretär des Ministeriums für Inneres und Sport M-V Thomas Lenz teilnahm.

„Die Polizei ist häufig die erste Anlaufstelle für die betroffenen Opfer. Deshalb kommt dem Opferschutzbeitrag der Polizei eine besondere Bedeutung zu. Die Opfer sollen schnellstmöglich eine geeignete Unterstützung zur Bewältigung der Folgen von Straftaten oder eines schädigenden Ereignisses erhalten“, sagt Thomas Lenz. „Die Tätigkeit der Polizei bezieht sich dabei vor allem auf die Vermittlung geeigneter Hilfsangebote oder geeigneter Institutionen.“

Nach der Herrichtung eines Opferschutzzimmers im Jahr 2010 erweiterte die Polizeiinspektion Schwerin in diesem Jahr ihre Opferhilfe-Opferschutz-Angebote um die Inbetriebnahme von Monitoren, die in den beiden Eingangs- und Wartebereichen des Polizeizentrums Schwerin der Öffentlichkeit kurze Spots verschiedener Hilfsorganisationen Schwerins und deren Erreichbarkeiten präsentieren. Entsprechendes Informationsmaterial in Form von Flyern und Broschüren zu den Hilfsangeboten wird die Filmbeiträge ergänzen.

Das Opferschutzangebot richtet sich präventiv an potenzielle Opfer ebenso wie an Bürgerinnen und Bürger, die bereits Opfer einer Straftat geworden sind.

Thomas Lenz: „Die Polizeiinspektion Schwerin beweist mit diesem Präventionsprojekt, dass staatliche und nichtstaatliche Stellen ihre Aufgabe im Rahmen der Information und Aufklärung, Prävention, Beratung, Begleitung oder Therapie sehr ernst nehmen.

Zusammen mit den Hilfsorganisationen wird den Opfern Mut gemacht, sich zu wehren, die Täter anzuzeigen und sich weitere Unterstützung zu sichern.“

 

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