Hessische Polizisten setzen sich für Aufbau stabiler Strukturen ein

9. November 2012 | Themenbereich: Hessen | Drucken

Innenminister Boris Rhein besuchte während seiner Inspektionsreise in Afghanistan zunächst das Police-Training-Center (PTC) in Kunduz. Hier trainieren vier hessische Polizeiberater derzeit 126 ihrer afghanischen Kollegen, darunter auch 10 Frauen.

„Es hat mich sehr gefreut zu beobachten, wie engagiert die Hessischen Polizisten unter den gegebenen Bedingungen mit ihren afghanischen Kollegen arbeiten. Ich habe großen Respekt vor dem, was unsere hessischen Polizistinnen und Polizisten in Afghanistan leisten“, so Innenminister Boris Rhein.

Derzeit ist der Minister in Masar-e-Sharif, dort sind drei der insgesamt acht hessischen Polizisten stationiert. Den Minister interessiert hier, insbesondere die Frage nach der ärztlichen Versorgung der Einsatzkräfte die in Afghanistan durch die Bundeswehr übernommen wird.

„Die medizinische Versorgung unserer Polizistinnen und Polizisten liegt mir sehr am Herzen. Ich bin beeindruckt, wie hochprofessionell die Bundeswehr hier in Afghanistan aufgestellt ist. Das sogenannte Lazarett ist durchaus mit einem Kreiskrankenhaus in Deutschland zu vergleichen. Spezialisierte Ärzteteams der Bundeswehr und drei OP-Teams stehen hier rund um die Uhr bereit, um im Notfall auch unsere hessischen Einsatzkräfte zu versorgen. Zudem stünde im Ernstfall innerhalb weniger Stunden ein Airbus der Luftwaffe zur Verfügung, um verletzte Beamte nach Deutschland auszufliegen“, so Innenminister Boris Rhein.

Neben Afghanistan besucht der hessische Innenminister während seiner Inspektionsreise auch das Kosovo. Dort unterstützen derzeit insgesamt vier hessische Polizisten die EULEX Mission.

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