Ausstellungseröffnung Münchner Polizei und Nationalsozialismus

9. November 2012 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute bei der Eröffnung der Ausstellung ‚Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus‘ deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die schrecklichen Erfahrungen aus den Zeiten des Nationalsozialismus für die Gegenwart greifbar zu machen: „Die wertvollen Einblicke der Ausstellung in die historischen Zusammenhänge sind uns eine eindringliche Mahnung, weiterhin mit größtem Engagement für die Werte unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung einzutreten. Wir alle müssen entschlossen gegen jede Form des Extremismus vorgehen.“ Mit Blick auf die Rolle der Polizei während der NS-Herrschaft betonte Herrmann: „Unsere heutige Polizei ist ein wichtiger Garant unseres freiheitlichen Rechtsstaates und verteidigt wirkungsvoll die Errungenschaften unserer Demokratie.“

Bis Oktober 2012 war im Bayerischen Polizeimuseum in Ingolstadt die im Auftrag der Innenministerkonferenz von der Deutschen Hochschule der Polizei und dem Deutschen Historischen Museum erarbeitete Sonderausstellung ‚Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat‘ zu sehen. Herrmann begrüßt es sehr, dass sich auch das Polizeipräsidium München so intensiv mit seiner eigenen Vergangenheit befasst und sie so vorbildlich aufbereitet hat: „Hier in München nahm der braune Terror mit dem Putschversuch Hitlers im November 1923 seinen verhängnisvollen Anfang. Ich bin überzeugt, dass diese Ausstellung wichtige Impulse für die notwendige Wachsamkeit und Sensibilität gibt.“ Der Innenminister bedankte sich beim Polizeipräsidium München, dem Münchner NS-Dokumentationszentrum und den zahlreich beteiligten Wissenschaftlern für das großartige Engagement und die Unterstützung.

Die Ausstellung ‚Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus‘ findet vom 9. November bis zum 30. Dezember 2012 in den Räumen des Polizeipräsidiums München in der Ettstraße 2 statt. Der Besuch ist kostenlos.

 

 

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