Landeskatastrophenschutzübung „ARCHE 2012“

8. November 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Langanhaltender ergiebiger Regen, erhöhte Wasserstände der Elbe, allmählich kältere Temperatuten mit Glatteis und Schnee, punktuelle Ausfälle kritischer Infrastrukturen wie z.B. im Straßen- und Schienennetzverkehr oder in der Stromversorgung, zusätzlich Hochwasser und Sturmfluten in den Landkreisen und kreisfreien Städten – dieses Szenario war die Ausgangslage für eine landesweite Katastrophenschutzübung unter der Bezeichnung „ARCHE 2012“ in der Zeit vom 06. – 08. November.

„Auf Schadensereignisse dieser Art müssen wir gut vorbereitet sein. Das hat nicht zuletzt die extreme Wetterlage im Januar 2010 gezeigt, als wegen starker Schneefälle z.B. der öffentliche Personennahverkehr teilweise eingestellt werden musste. Da sind Kommunikation und Zusammenarbeit der verschiedenen Führungsebenen im Bereich des Katastrophenschutzes eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Die Bewältigung der fiktiven Extremwetterlage „Schnee“ erfolgt in dieser Stabsrahmenübung durch die zuständigen Katastrophenschutzbehörden in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, der Polizei, weiteren Ministerien, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, Stromnetzbetreibern und dem Deutschen Wetterdienst.

Lorenz Caffier: „Mit dieser Übung überprüfen wir das erste Mal, wie die behördenübergreifende Zusammenarbeit und Aufgabenerfüllung nach der Kreisgebietsreform und in den neuen Strukturen der Bundeswehr im Katastrophenschutz funktioniert.“

Die bisherige Bilanz des Landesamtes für zentrale Aufgaben der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern als Organisator der Übung fällt positiv aus. Die entwickelten landesweiten Konzepte für Katastrophenschutzmaßnahmen sind stimmig und greifen gut ineinander. Die selbst gestellten Vorgaben konnten erfüllt werden. Das Ziel der Übung, die Erprobung der Abwehrplanung des Landes, wurde erreicht. Mit Abschluss der Übung am morgigen 8. November werden die an der Übung beteiligten Führungsebenen die Ergebnisse gemeinsam auswerten und gegebenenfalls entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.

 

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