Landesregierung muss ihre Verantwortung für die Gesundheit der Polizisten Ernst nehmen

31. Oktober 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – unterstreicht die Bewertung des Innenpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion Björn Lakenmacher zu den Ursachen des hohen Anteils der Frühpensionierungen bei den Landesbeamten.

Arbeitsverdichtung, von der Mehrheit der Polizisten nicht mitgetragene Strukturentscheidungen sowie Demotivation beispielsweise durch fehlende Karrierechancen würden unmittelbar auf die Gesundheit der märkischen Ordnungshüter durchschlagen, wiederholte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (52) die Kritik der Kripo-Gewerkschaft. Unter diesem Gesichtspunkt müsse die Landesregierung nicht nur über die Personalausstattung bei der Polizei, sondern auch nochmals über die Pläne von Innenminister Dietmar Woidke zur Erhöhung des Pensionsalters sowie die ungerechtfertigte Differenzierung zwischen den verschiedenen Belastungen bei der Polizei nachdenken. Die Polizei dürfe hier nicht zwischen schutz- und kriminalpolizeilicher Arbeit sowie zwischen den verschiedenen Laufbahnen auseinanderdividiert und die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zu den Belastungen im Polizeidienst nicht ignoriert werden.

Die Kripo-Gewerkschaft zeigte sich weiter gesprächs- und verhandlungsbereit.

 

 

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