„Gewährleistung der inneren Sicherheit keine Selbstverständlichkeit“

26. Oktober 2012 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Für die 63 bayerischen Polizeibeamten, die seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute in Ausübung ihres Dienstes von Rechtsbrechern getötet wurden, gibt es ein neugestaltetes Ehrenmal am Gräberfeld auf dem Münchner Westfriedhof.

Innenminister Joachim Herrmann legte anlässlich der kirchlichen Segnung des neugestalteten Ehrenmals durch Kirchenrätin Hilda Schneider und Polizeidiakon Martin Zenk einen Kranz nieder und sagte: „Ich hoffe und wünsche, dass dieses Ehrenmal der Bayerischen Polizei unseren Bürgern bewusst macht, dass die Gewährleistung der inneren Sicherheit keine Selbstverständlichkeit ist. Jeder Einzelne dieser Polizeibeamten hat im Dienste für unsere Sicherheit und damit für unsere Gesellschaft das Wertvollste geben müssen, das ein Mensch geben kann: Sein Leben.“ An dem Ehrenmal sind die Namen der 63 getöteten Polizeibeamten in Steinplatten gemeißelt. Zur Erinnerung an die getöteten Polizisten hatte der Innenminister auch im Bayerischen Staatsministerium des Innern eine Gedenktafel anbringen lassen.

Am 28. Oktober 2011 wurde der Polizist Mathias Vieth heimtückisch bei einer Polizeikontrolle erschossen. Am kommenden Mittwoch, den 31. Oktober 2012, findet in Augsburg ein Benefizkonzert anlässlich seines ersten Todestages statt.

 

 

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