Besuch bei schwer verletztem Polizeibeamten in Magdeburg

26. Oktober 2012 | Themenbereich: Polizei, Sachsen-Anhalt | Drucken

Innenminister Holger Stahlknecht und der Präsident der Polizeidirektion Nord, Andreas Schomaker, haben heute den am Wochenende schwer verletzten Polizeibeamten im Krankenhaus besucht. Der 27-jährige Polizeiobermeister war im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in Magdeburg von einem Passanten erst beleidigt und dann zusammen geschlagen worden. Der Polizist erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und weitere Verletzungen an Knie und Ellenbogen. Er musste mehrfach operiert werden.

Innenminister Stahlknecht und Polizeipräsident Schomaker verurteilten die Tat scharf. Die Zunahme der Gewalt gegen Polizeibeamte sei besorgniserregend. „Ich besuche den dritten schwer verletzten Polizeibeamten seit Anfang September. Das ist erschreckend“, sagte Stahlknecht.

Hintergrund:

Allein im Jahr 2011 wurden 1.188 Polizeibeamte in Sachsen-Anhalt Opfer einer Straftat. 156 Polizeibeamte wurden verletzt. Die Hemmschwelle der Täter, Gewalt anzuwenden, sinkt zunehmend. Schwere Verletzungen oder gar der Tod von Polizisten wird dabei in Kauf genommen.

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