Tag des Einbruchschutzes

25. Oktober 2012 | Themenbereich: Hessen, Prävention | Drucken

Innenminister Boris Rhein berichtet, dass die Kampagne „Sicheres Hessen – Einbrechern einen Riegel vorschieben!“ weiter Wirkung zeigt. Nachdem die Polizei im Frühjahr 2012 noch eine Steigerung der Wohnungseinbrüche in Hessen feststellte, ist inzwischen eine Trendwende zu erkennen. Laut aktuellem Lagebild gab es bis zur 42. Kalenderwoche in Hessen – im Vergleich zum Vorjahr – insgesamt 244 Einbrüche weniger.

Innenminister Boris Rhein: „Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass unser Konzept aus Prävention und Repression greift. Gerade deshalb steigert die Polizei ihre Maßnahmen jetzt in der dunklen Jahreszeit nochmals. Da die Einbrüche in der Herbst- und Winterzeit regelmäßig steigen, erhöht die Polizei insbesondere den Kontrolldruck.“ Inzwischen erkennen immer mehr Sicherheitsbehörden, die Notwendigkeit Einbrecher intensiver zu bekämpfen – zuletzt hatte zu Beginn der Woche das Bundesinnenministerium eine ähnliche Kampagne gegen Einbrüche gestartet, wie sie in Hessen seit Ende Juni schon läuft.

Hessen plant in den kommenden Monaten weitere Präventionsmaßnahmen, wie beispielsweise den Tag des Einbruchschutzes am 28. Oktober 2012, mit Beratungsständen und dem Beratungsmobil des Hessischen Landeskriminalamtes. Darüber hinaus bieten die Experten der Kriminalpolizei weiter individuelle Beratungen zu Sicherheitsmaßnahmen gegen Einbrecher an. Alle Termine und Informationen zur Kampagne „Sicheres Wohnen – Einbrechern einen Riegel vorschieben!“ gibt es unter www.polizei.hessen.de.

Neben der Prävention hat die Polizei auch die Konzepte zur Ermittlungs- und Tatortarbeit weiterentwickelt. Inzwischen ermöglicht zum einen die enge Vernetzung von operativen Einheiten mit der Ermittlungsführung und zum anderen die spezialisierte Spurensicherung durch Tatortkommissariate, Verbesserungen auch hinsichtlich der Aufklärung von Wohnungseinbrüchen.

Die Ermittlungserfolge der jüngsten Zeit untermauern die Schlagkräftigkeit der Ermittler und die Schwerpunktsetzung der Hessischen Polizei:

So nahmen am 28. September 2012 Ermittler des Polizeipräsidiums Südosthessen vier mutmaßliche Einbrecher fest, denen sie rund 220 Wohnungseinbrüche im Rhein-Main-Gebiet zur Last legen. Nach intensiver Analyse, langwierigen Ermittlungen und operativen Maßnahmen erfolgten die Festnahmen, bevor sich zwei Tatverdächtige ins Ausland absetzen konnten.

Am 2. Oktober 2012 nahmen operative Einheiten des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main zwei überregional tätige Einbrecherinnen fest. Bislang ordnen die Ermittler den beiden Tatverdächtigen ca. 10 Einbrüche im Rhein-Main-Gebiet zu. Die überregional agierenden Wohnungseinbrecherinnen waren offenbar eigens für ihre Einbrüche mit dem Flugzeug aus Kroatien eingereist.

Neben konzentrierter Fahndungs-, Kontroll- und Ermittlungsarbeit der Polizistinnen und Polizisten und intensiver Präventionsarbeit der Experten, sollte aber auch jeder Bürger die Polizei im Kampf gegen Wohnungseinbrecher unterstützen. So kann beispielsweise jeder seine eigene Wohnung noch besser sichern, denn Einbrecher gehen meistens den Weg des geringsten Widerstands.

„Zudem sollte jeder verdächtige Wahrnehmungen an die Polizei melden. Von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern kommt meistens der entscheidende Tipp, um Einbrecher auf frischer Tat zu überraschen, oder sie noch in Tatortnähe stellen zu können. Mit aufmerksamen Bürgern und einer schlagkräftigen Polizei gelingt es uns gemeinsam den Einbrechern einen Riegel vorzuschieben“, erklärte Innenminister Boris Rhein abschließend.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.