Polizei erreicht Ziel beim Blitz-Marathon

25. Oktober 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Verkehr | Drucken

Innenminister Ralf Jäger zog  eine positive Zwischenbilanz des landesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathons: „Die Autofahrer fahren heute verantwortungsbewusster und die allermeisten halten sich an die Regeln. Das bestätigte uns unsere Strategie: Mehr Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit.“ Bei diesem 24-Stunden-Blitz-Marathon kontrollieren die Polizisten in Niedersachsen, den Niederlanden und NRW zum ersten Mal gleichzeitig und länderübergreifend die Geschwindigkeit.

Über 3.500 Polizistinnen und Polizisten und rund 250 Mitarbeiter von 83 Kommunen beteiligen sich in NRW an insgesamt 3.335 Messstellen, um mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. 1.259 Kontrollstellen gehen auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern zurück. Die Polizei setzt dabei 104 Radargeräte und 681 Lasergeräte ein.

Trotz der umfangreichen Berichterstattung in den Medien gab es Autofah-rer, die zu schnell waren:

In Lünen überschritt eine Autofahrerin die zulässige Höchstgeschwindig-keit um 65 km/h. Statt der erlaubten 80 wurde sie mit 145 km/h gemessen. Das bedeutet für sie zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld und vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei.

In Bonn wurde ein Autofahrer in einer Tempo-30-Zone mit 60 Kilometern pro Stunde erwischt. Ein anderer fuhr, ebenfalls in Bonn, mit gemessenen 28 km/h durch eine Spielstraße, obwohl dort allerhöchstens Schrittge-schwindigkeit erlaubt ist.

Auf der A 31 bei Heek fuhr eine Mutter mit ihrem Kind im Fahrzeug in ei-ner Baustelle 49 Stundenkilometer zu schnell. Erlaubt sind dort 60 km/h. Die junge Frau erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro und ein Monat Fahrverbot.

„Zu schnelles Fahren ist Killer Nummer 1 auf unseren Straßen. Mehr als jeder dritte Verkehrstote ist Opfer zu hoher Geschwindigkeit. Allein am vergangenen Wochenende starben deswegen in NRW fünf Menschen“, erklärte Innenminister Jäger. „Der Blitz-Marathon ist ein Baustein unserer langfristigen Strategie gegen Geschwindigkeitsunfälle. Die Polizei über-wacht überall dort, flexibler und häufiger die Geschwindigkeit, wo zu schnell gefahren wird.“ Auch nach dem Blitz-Marathon wird es mehr Kon-trollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr geben. Jäger: „Das ist ein wichtiger Teil der NRW-Kampagne „Brems Dich – rette Leben!“.“

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.