DPoIG verurteilt auf das Schärfste die Brutalität gegen einen Polizeibeamten

24. Oktober 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die DPolG verurteilt auf  das schärfste den Gewaltakt ge gen den 27. jährigen Polizeiobermeister am Montagmorgen dem 22. Oktober 2012 in Magdeburg. Wieder kam es zu einem brutalen Übergriff, eines angetrunkenen Gewalttäter der aus einem nichtigen Anlass einen Polizeibeamten krankenhausreif geschlagen hat. Der Landeschef der DPoIG, Wolfgang Ladebeck bezeichnet diesen Angriff auf sei nen Kollegen als einen brutalen, aggressiven und respektlosen Übergriff.

Diese Gewalt gegenüber Polizisten sind gezielte hinterhältige Attacken auf die Kollegen und haben eine neue Dimension angenommen. Die Intensität von Übergriffen reicht mittlerweile von starken Schlägen und Tritten bis zum Einsatz von Messern und Schusswaffen. Die Brutalität mit der Polizisten heute bei ihrer täglichen Arbeit konfrontiert werden, hat sich dramatisch verschärft.

Aus Sicht der Deutschen Polizeigewerkschaft ist auch der massive Personalabbau durch die Landesregierung mit Schuld an diesem Vorfall. Mit der ständig sinkenden Polizeipräsenz auf unseren Straßen geht auch die Akzeptanz der Polizei verloren. Der irrsinnige Stellenabbau in der Landespolizei gefährdet bereits jetzt die Ein satzbereitschaft sowie die Sicherheit und Ordnung der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt.

Der stell. Bundes- und Landesvorsitzende der DPolG Wolfgang Ladebeck sieht die Politik und Justiz gefordert: „Notwendig ist ein verändertes gesellschaftliches Bewusstsein. Wer durch derartige gewalttätige Aktionen einen anderen in die Ge fahr für Leib und Leben bringt oder dies billigend in Kauf nimmt, muss damit rech- nen, dass er dafür mehrere Jahre hinter Gittern verbringen muss. Wenn nach äußerst brutalen Übergriffen auf die Polizei immer wieder nur Bewäh rungsstrafen verhängt und Einstellungen des Verfahrens verfügt werden, dann ist dies nur die Einladung zur nächsten Straftat. Die Polizei muss immer mehr als Prügelknabe für den allgemeinen gesellschaftli- chen Frust und Zorn herhalten. Sie repräsentiert – äußerlich durch die Uniform erkennbar – den Staat und wird als solche attackiert. Wir fordern die Politik auf, sich endlich hinter ihre Polizei zu stellen.

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