Umverteilung muss verhindert werden

23. Oktober 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Erneut hat sich der GdP Landesvorsitzende mit einem Genossen getroffen und mit dem SPD-Innenministerkandidaten Boris Pistorius breites Einvernehmen im Hinblick auf die weitere Zukunft der Polizei des Landes Niedersachsen hergestellt.

Dabei lässt aufhorchen, dass beabsichtigt ist, “unmittelbar nach der Wahl den begrenzenden A-11er-Erlass aufzuheben und ein Sofortprogramm für zusätzliche Beförderungen nach A 10 zu initiieren. „Die Aussage, Leistung muss sich lohnen, hat auch für die zu gelten, die auf der Straße und im Einsatz tagtäglich ihren Kopf hinhalten sowie für diejenigen, die schwierige Ermittlungsvorgänge zum Abschluss bringen (…)““. (GdP-Info vom 19.10.12)

Wie wird das konkret aussehen?

Wird der A 11 Erlass aufgehoben, dann sind sofort 721 noch nicht erfolgte Beförderungsmöglichkeiten weg. Und was geschieht mit den Kolleginnen und Kollegen die bereits in A 11 eingewiesen, aber noch nicht befördert sind?

Wie es mit der Zukunft der Kriminalpolizei aussieht wird nun klar deutlich! Nur für schwierige Ermittlungsvorgänge (was das heißen soll, fehlt natürlich), wird es A 11er Bewertungen geben. Im ESD spielt das offensichtlich keine Rolle!

Damit treibt die GdP durch ihre Anbiederung an die SPD einen massiven Keil in die gemeinsame Aufgabenwahrnehmung der Polizei und verrät aus parteipolitischem Kalkül die Interessen der Kriminalpolizei und der Ermittler.

Das muss aufhören! Deshalb appelliert der BDK an alle Kriminalbeamten/Kriminalbeamtinnen und Ermittler/Ermittlerinnen der Schutzpolizei, die noch Mitglied der GdP sind, durch ihren Austritt aus dieser singulären Gewerkschaft ein Signal zu setzen.

Der BDK wird mit der SPD in intensiven Gesprächen diese Einseitigkeiten der GDP thematisieren und eine Spaltung der Polizei entgegentreten. Wir wollen auch mehr A10er Stellen aber dafür keine A 11er Stellen opfern!

Der BDK bleibt hier weiter am Ball.

 

 

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