Gewalt und Ausschreitungen beim Fußball

23. Oktober 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen | Drucken

DPolG NRW zu den Ausschreitungen beim Fußballspiel BVB Borussia Dortmund – Schalke 04 in Dortmund

Immer wieder Gewalt und Ausschreitungen beim Fußball – Appelle des friedlichen Miteinanders scheiterten erneut!

Dazu der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus: „Das hat mit Sport nicht mehr viel zu tun. Der Großteil der Menschen möchte sicher zum Stadion kommen und wieder nach Hause. Das ist legitim und muss auch möglich sein.

Wenn randalierende Banden durch die Straßen ziehen, haben diese kein Interesse an Sport, sondern nur an Gewalt! Das sind keine Fans, sondern Krawallmacher und Straftäter! Konsequent zu überwachende Stadionverbote bis hin zum Hausarrest, Ingewahrsamnahmen und zeitnahe harte Strafen für Gewalttäter und Randalierer sind erforderlich. Einlasskontrollen müssen von geschultem Personal durchgeführt werden. Wer sich beim Einlass den Kontrollen und Anweisungen des Personals wiedersetzt, sieht eben auch kein Fußballspiel. Wer sich im Stadion daneben benimmt, fliegt raus und erhält ein Stadionverbot. Strafen müssen spürbar und so nachhaltig sein, dass es zu abschreckender Wirkung kommt.

Außerdem müssen wir uns nicht wundern, wenn wir zu einem Fußballspiel, auch wenn es ein Spitzenspiel und „das Ruhrderby“ ist, weit mehr als 1000 Polizeibeamte einsetzen müssen, dass uns das Personal an anderer Stelle fehlt. Und es ist nicht so, als wenn wir bei der Polizei personaltechnisch aus dem Vollen schöpfen könnten. Wir bleiben dabei und fordern eine Sicherheitsgebühr des DFB und DFL in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro. Dafür bekommt mancher Verein gerade mal einen Spieler!“

 

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