BDK unterstützt Position des Bundesinnenministers für mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum

22. Oktober 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat sich für mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum ausgesprochen. „Herr Minister, den Worten sollten Taten folgen. Dort wo der Bund aufgrund seiner Zuständigkeit und als Alleineigentümer der Deutschen Bahn AG sofort richtige Signale setzen könnte, sollte die Installation von Videotechnik schnellst möglich stattfinden“, fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz schnelles Handeln.

„Es kann nicht sein, dass beispielsweise bei der zur Deutschen Bahn gehörenden S-Bahn in Berlin lediglich sehr wenige ausgewählte Bahnhöfe über eine Videoüberwachung verfügen, während bei der BVG (U-Bahn, Bus und Tram) nahezu alle Bahnhöfe, Bahnen und Busse über eine Videoüberwachung mit 48-h-Speicherfrist verfügen“, kennt der BDK-Landesvorsitzende aus Berlin, Michael Böhl, den Ausstattungsumfang von Videoeinrichtungen an Berliner Bahnhöfen und weist auf die letztlich erfolgreichen Bemühungen des BDK Landesverband Berlin hin, die Videoüberwachung bei der in Landeszuständigkeit und -eigentum liegenden BVG umfänglich zu installieren.

„Bei der Bahn hat der Minister die Möglichkeit, seinen Einfluss geltend zu machen und nicht nur Ratschläge in Richtung der Länder zu machen“, ergänzt der BDK-Bundesvorsitzende, André Schulz.

Der BDK stimmt dem Innenminister zu, wenn er von der abschreckenden Wirkung von Videoüberwachung spricht. In jedem Fall hilft sie den Kriminalisten bei der schnellen Aufklärung von Straftaten, wie die Erfahrungen mit der Videoüberwachung bei der BVG zeigen.

„Wenn es schon zu Gewaltstraftaten kommt, erwartet die Bevölkerung zumindest die rasche Ermittlung der Täter. Dazu brauchen wir die Videoüberwachung auch flächendeckend bei der Deutschen Bahn und ihren Tochterunternehmen“, so der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz abschließend.

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