Standards für einen leistungsfähigen Katastrophenschutz auch in der Zukunft

19. Oktober 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Brandenburg | Drucken

Die Standards für die Katastrophenschutzeinheiten in Brandenburg sind neu geregelt worden. „Mit der neuen Katastrophenschutzverordnung wird das System der Gefahrenabwehr deutlich verbessert“, sagte Innenminister Dietmar Woidke am Freitag in Potsdam. Die neue Verordnung stellt mit ihren Vorschriften zu Personal, Ausstattung und Ausbildung einen verlässlichen Einsatzwert der Katastrophenschutzeinheiten sicher und legt damit für den Ernstfall die Grundlage einer reibungslosen Zusammenarbeit der Kräfte über kommunale Grenzen hinweg. Der Minister dankte zugleich den überwiegend ehrenamtlichen Katastrophenschutzhelfern für ihre jederzeitige Einsatzbereitschaft.

Für die Verbesserung der Ausrüstung wurden nach den Worten Woidkes in diesem Jahr zudem 2,5 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln und einem Sondertopf des Ausgleichsfonds bereitgestellt. Finanzhilfen in gleicher Höhe sind auch für die nächsten Jahre geplant. Mit den Mitteln wurden in diesem Jahr neun Wechselladerfahrzeuge, zehn Abrollbehälter mit Sanitätsausrüstung sowie elf Mannschaftstransporter bestellt. Die Auslieferung soll noch im Jahresverlauf erfolgen.

„Katastrophen und große Schadenslagen sind in unserem Land glücklicherweise höchst selten. Unsere Erfahrungen mit Hochwasser und großen Waldbränden unterstreichen aber, dass wir für solche Ereignisse umfassend gewappnet sein müssen. Mit der Festschreibung der Standards und den Investitionen in moderne Einsatztechnik verfügt das Land auch in Zukunft über einen einsatzstarken und modernen Katastrophenschutz“, sagte der Minister.

Neben den mehr als 45.000 Feuerwehrleuten, die das Rückgrat des flächendeckenden Brand- und Katastrophenschutzes darstellen, gibt es derzeit rund 1.900 Helferinnen und Helfer im Bereich des Katastrophenschutzes. Sie gehören Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) an.

 

Quelle: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg

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