Zwei-Standort-Lösung für Brand- und Katastrophenschutz

15. Oktober 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Niedersachsen | Drucken

Innenminister Uwe Schünemann hat am Montag eine Neuausrichtung des Bauvorhabens der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) vorgestellt. „Im Rahmen der Planungen und der baufachlichen Beratung hat sich herauskristallisiert, dass sich im Ergebnis eine Zwei-Standort-Lösung mit einem Trainings- und Technikzentrum in Celle/Scheuen sowie einem Bildungszentrum am jetzigen Standort Bremer Weg als wirtschaftlicher und dem Ausbildungsauftrag entsprechend leistungsfähiger darstellt“, sagte Innenminister Uwe Schünemann.

Gegenüber der vorherigen Planung, so Schünemann, zielen wir bei der jetzigen Konzeption auf eine Erhöhung der Lehrgangskapazität von 160 auf 220 Teilnehmende pro Woche. Dadurch wird der bestehende Ausbildungsbedarf der niedersächsischen Feuerwehren vollständig abgedeckt, ein nicht zu vernachlässigender Mehrwert.

Von den zusätzlichen 60 Lehrgangsplätzen werden 20 an der NABK – Standort Loy realisiert. Auch eine Neuheit, dass in der ganzheitlichen Planung die Fertigstellung der Erweiterung des Standortes Loy eingeschlossen ist. Somit wird nicht nur der Standort Celle-Scheuen mit Trainings- und Technikzentrum gestärkt, sondern ganzheitlich die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz mit den Standorten Celle und Loy zukunftsorientiert ausgerichtet. Die Finanzierung wird ohne Belastung des Landeshaushaltes vollständig aus der Feuerschutzsteuer gedeckt. Die Umsetzung der Baumaßnahme wird durch die baufachlichen Experten des Landes realisiert.

„Unser Partner, die Stadt Celle, geht mit uns im Schulterschluss an die Realisierung des Projektes. Umfassende planerische Maßnahmen, wie z. B. die Bauleitplanung sind bereits angelaufen oder stehen kurz vor Beginn“, führte Minister Schünemann weiter aus.

Im nächsten Schritt soll die Liegenschaft erworben werden, die auch schon heute für die Feuerwehren eine Vielfalt an Übungsmöglichkeiten und Szenarien bietet. Der Übungs- und Trainingsbetrieb wird dann schnellstmöglich starten.

Der Brand- und Katastrophenschutz in NI ist damit für die kommenden Jahrzehnte mit modernen Trainingsanlagen und optimaler und ressourcengerechter Aus- und Fortbildung zukunftsfest aufgestellt.

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