Strafvollzugsexperten beraten in Tangermünde

12. Oktober 2012 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt, Strafvollzug | Drucken

Die Strafvollzugsexperten der Bundesländer tagen gestern und heute in Tangermünde. Die Sitzungen des Strafvollzugsausschusses der Justizministerkonferenz gäben wichtige Impulse für rechtspolitische Entscheidungen auf Bundesebene, sagte Justizstaatssekretär Thomas Wünsch zur Begrüßung.

Beraten wird unter anderem über Themen wie „Übernahme der Kosten für Suchttherapien“ oder die Frage der „Versicherungspflicht von Strafgefangenen in der Arbeitslosenversicherung“, die in der Praxis weitgreifende Konsequenzen haben und deshalb ein abgestimmtes einheitliches Vorgehen der Länder erfordern.

Der Strafvollzugsausschuss der Länder ist hochrangig besetzt. Ihm gehören die Leiter der Justizvollzugsabteilungen der Justizministerien der Länder an, daneben werden Vertreter des Bundesjustizministeriums und der Generalbundesanwaltschaft teilnehmen.

Neben fachlichen Beratungen ist am Abend Zeit, Tangermünde kennen zu lernen. Die Gäste hatten zudem neben Beratungsunterlagen mit Fontanes „Grete Minde“ Lesestoff an die Hand bekommen, der Neugier auf die Altmark wecken soll.

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