Fachtagung in der Jugendanstalt Hameln

10. Oktober 2012 | Themenbereich: Niedersachsen, Strafvollzug | Drucken

Die Jugendanstalt Hameln veranstaltet gemeinsam mit dem Kriminologischen Dienst des Niedersächsischen Justizvollzuges am 10.10.2012 eine Fachtagung unter dem Titel: „Psychische Störungen von Inhaftierten im Jugendvollzug – Bedeutung, Diagnose und Konsequenzen für das Vollzugskonzept“. Ziel der Tagung ist es, das vorhandene Wissen zusammen zu tragen und über Konsequenzen für die vollzuglichen Betreuungskonzepte zu diskutieren.

„Ich freue mich über die große Resonanz und das bundesweite Interesse an dieser Fachtagung“, so der Staatssekretär im Niedersächsischen Justizministerium Dr. Jürgen Oehlerking in seiner Begrüßung der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus sechs Bundesländern.

Insbesondere im Jugendstrafvollzug wird von den Vollzugsbediensteten mit Sorge berichtet, dass junge Inhaftierte zunehmend Anzeichen für psychische Störungen zeigen. Die Bedeutung psychischer Störungen junger Inhaftierter für deren Haftverläufe und ihr künftiges Legalverhalten ist jedoch wenig erforscht.

Forschungsergebnisse aus Österreich, der Schweiz sowie deutschen Jugendanstalten werden referiert, der Frage nach den erforderlichen Betreuungskonzepten gehen Experten in einer Podiumsdiskussion nach.

„Der Umgang mit jungen psychisch auffälligen Inhaftierten stellt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vollzuges vor neue Herausforderungen. Ich bin gespannt auf die Schlussfolgerungen, die aus den heutigen Erkenntnissen gezogen werden“, so Oehlerking abschließend.

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