Bisher weniger Verkehrstote in Mecklenburg-Vorpommern

10. Oktober 2012 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Verkehr | Drucken

Nach den vorläufigen Erhebungen der Polizei im Vergleichszeitraum Januar bis Juli 2011/2012 sind auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich weniger Personen tödlich verunglückt.

Während in den ersten sieben Monaten im Jahr 2011 noch 82 Personen bei Verkehrsunfällen auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns ums Leben kamen, waren im gleichen Zeitraum im Jahr 2012 insgesamt 48 Opfer zu beklagen. Das entspricht einem Rückgang von 41,5 %.

Hierbei ist auch hervorzuheben, dass bei den tödlichen Unfällen mit Baumberührung ebenfalls eine besonders positive Veränderung eingetreten ist. Im o. a. Zeitraum verloren 14 Menschen bei einem solchen Unfall ihr Leben. Das waren 54,8 Prozent weniger als im Vergleichsvorjahreszeitraum.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ist in M-V insgesamt ist von 3.015 auf 2.963 um 1,7% gesunken. Dabei ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten Personen von 775 auf 692, also um 10,7% zurückgegangen.

Um den Hauptunfallursachen zu begegnen, konzentriert und intensiviert die Landespolizei überwiegend mit Anhaltekontrollen ihre Verkehrsüberwachung auf den unfallträchtigen Strecken im Land.

Innenminister Lorenz Caffier kündigte an, dass die Polizei auch weiterhin diesen Überwachungsdruck aufrecht erhalten wird:

„Hier zeigt sich, dass sich die Anstrengungen aller Träger der Verkehrssicherheitsarbeit auszahlen. Nach den bisher vorliegenden Zahlen bin ich optimistisch, dass wir zum Jahresende wieder eine bessere Verkehrsbilanz haben werden als im Jahr 2011“, erklärte Minister Caffier.

 

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