Einsatzstatistik der rheinland-pfälzischen Feuerwehren

5. Oktober 2012 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat heute die Einsatzstatistik der rheinland-pfälzischen Feuerwehren aus dem Jahr 2011 veröffentlicht. Insgesamt sind 56.705 Frauen und Männer in den Feuerwehren aktiv, davon 1.134 hauptberuflich. Dazu kommen 12.243 Nachwuchskräfte in den Jugendfeuerwehren. Fast 37.000 Mal sind die Feuerwehren im Jahr 2011 ausgerückt. „Die uneigennützige Arbeit unserer überwiegend ehrenamtlich aktiven Wehrmänner verdient hohen Respekt, Dank und Anerkennung. In ihren Funktionen sind sie mit schwierigsten, riskanten und manchmal lebensgefährlichen Aufgaben betraut. Sie meistern ihren gefahrvollen Job vorbildlich. Dafür kann ich nicht genug danken“, sagte der Innenminister in Mainz.

In rund 14.000 Fällen fuhren die Feuerwehren zu Brandeinsätzen, darunter auch rund 5.500 Fehlalarmierungen. Sie setzten sich zusammen aus blinden oder böswilligen Alarmen und Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Etwa zwei Drittel aller Einsätze entfielen auf Technische Hilfeleistung, wie zum Beispiel Fahrzeugunfälle, Vermisstensuche, Einsätze bei Hochwasser, nach Stürmen oder Unfällen mit Gefahrstoffen, aber auch Tierrettung. Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Technischen Hilfeleistungen um rund 5.000 Einsätze. Zurückzuführen ist der Rückgang auf die außerordentlich hohe Anzahl der Einsätze in diesem Bereich im Jahr 2010 wegen des Sturmes „Xynthia“.

2.918 Menschen wurden von den Einsatzkräften gerettet, dabei entfiel der Großteil von 2.276 Geretteten auf Einsätze der Technischen Hilfe. Hier ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, bedingt durch die große Zahl der geretteten Personen bei der Entgleisung eines Intercitys bei St. Goar im September 2011. Bei den Einsätzen wurden auch 198 Feuerwehrleute verletzt.

 

 

 

Quelle: MINISTERIUM DES INNERN, FÜR SPORT UND INFRASTRUKTUR

RHEINLAND-PFALZ

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