Studierende der Deutschen Hochschule der Polizei zeigen ihr soziales Engagement

1. Oktober 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen | Drucken

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup begrüßte Hochschulpräsident Klaus Neidhardt, neben den aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Angehörigen der Studierenden, eine Vielzahl hochrangiger Repräsentanten der Polizeien von Bund und Ländern sowie aus Münster. Einer langjährigen Tradition folgend, kam auch in diesem Jahr der Vorsitzende der Innenministerkonferenz 2012, Minister für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier, nach Münster, um die Studierenden auf ihre neuen, anspruchsvollen Aufgaben einzustimmen. Caffier hob in seiner Rede hervor, dass sich die föderale Sicherheitsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland, die im Zusammenhang mit der der NSU zuzurechnenden Mordserie nicht nur in die öffentliche Diskussion gekommen ist, grundsätzlich bewährt habe. Aus Sicht der Bundesländer sprach er sich für die Erhaltung der Landesämter für Verfassungsschutz aus. Bei der beabsichtigten Stärkung des Bundesamtes für Verfassungsschutz, sei dabei auf eine Balance zu achten.

Am Ende des Festaktes konnte sich der Weiße Ring Münster über eine Spende des 4. Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ freuen. Steve Alter, der Sprecher des Studiengangs, überreichte dem Außenstellenleiter Wolfgang Feldmann einen Scheck in Höhe von 1.111 €uro.

Dieser zweijährige Masterstudiengang baut, nach einer Bewährungszeit und einem strengen Auswahlverfahren, auf die dreijährigen Bachelor-Studiengänge bei den Verwaltungs-Fachhochschulen des Bundes und der Länder auf. Er beginnt im ersten Jahr dezentral beim Bund und in den Ländern und endet nach dem zweiten Studienjahr, das in Münster-Hiltrup absolviert wird.

Die „frischen“ Polizei-/Kriminalrätinnen bzw. -räte übernehmen bei den Polizeien des Bundes und der Länder Führungsfunktionen.

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