Symposium des Nds. Verfassungsschutzes am 8. Oktober 2012 zum Thema „Politische Gewalt im Internet-Zeitalter“

28. September 2012 | Themenbereich: Aktuelle Veranstaltungen, Niedersachsen | Drucken

Die wachsende Gewaltbereitschaft in allen extremistischen Bereichen ist für die innere Sicherheit unseres Landes eine komplexe Herausforderung.

Auf dem Symposium des Nds. Verfassungsschutzes steht daher die aktuelle Entwicklung im Bereich politisch motivierter Gewalt in Deutschland im Vordergrund. Dabei werden nicht nur Fakten zum Rechtsterrorismus und neuen Tendenzen im Rechtsextremismus zu bewerten sein, sondern auch die Bedrohung durch Gewaltpotenziale im Linksextremismus und Islamismus.

Darüber hinaus wird der Fokus auf die gefährlichen Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen extremistischen Strömungen gerichtet und die Fragen erörtert, welche Rolle die Ideologie spielt und wie groß der Einfluss des Internets auf Radikalisierungsprozesse von Einzeltätern ist.

Diese Fragen werden in einer offenen Diskussion gemeinsam mit anerkannten Fachleuten aus Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Medien beleuchtet.

2 Kommentare
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  1. Politische Gewalt im Internetzeitalter!

    Wer möchte das Internet bzw. die freie Meinungsäußerung in diesem kontrollieren?
    Klar, der Taliban aus Afghanistan!
    Klar, der kleine Bauer aus den persischen Landen!
    Wie, ich soll nicht zynisch reagieren, da diese Leute keine Meinungsfreiheit und erst recht kein Internet haben?

    Dann verstehe ich die Aufregung nicht!
    Wenn diese bösen Islamisten, Linken und Faschisten laut unserem Grundgesetz ihre Meinung äußern dürfen, muss ich nicht gleich davor geschützt werden, in dem politische Gewalttäter unser Grundgesetz nach ihrem Gut Dünken ändern!
    … aber was schreibe ich denn da!
    Unsere Politiker möchten unser GG nicht gewaltätig ändern, nur der aktuellen Situation anpassen!
    Die Wahrheit ist recht einfach, unsere Politiker haben vor uns Angst, das Volk ist seit der uneingeschränkten Verfügbarkeit des Internets in der Lage untereinander zu Kommunizieren …
    … die wachsende „Gewaltbereitschaft“ innerhalb des Volkes, ist lediglich ein Symptom für eine Politik, die in einem kommunizierenden Volk allmählich verstanden wird!
    1500 friedliche Muslime gehen friedlich auf die Straße … und wegen 20-50 gewaltbereite Muslime/Nationalsozialisten sollen wir unsere Meinungs- und Kommunikationsfreiheit beschneiden lassen?
    Wenn es nach unseren Politikern ginge, sofort!

    Muss sich ein Volk dieses Einsperren, Entmündigen gefallen lassen, oder sollte es seinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen?
    Zum Leidwesen unserer Politiker machen das die Bürger im Internet … für jeden Sichtbar, von Bayern bis Friesland!
    … und die bösen Menschen lesen das natürlich auch und im Gegensatz zu unseren etablierten Politikern, die sich anscheinend nicht mit dem Medium Internet befassen, passen die bösen Menschen ihre Politik entsprechend an!
    Sollten unsere Politiker nicht auf diese Form der Kommunikation mit einer entsprechenden Politik reagieren, die wiederum vernünftig ist … also nicht von Angst geprägt ist, Macht zu verlieren, dann wird diese „Gewaltbereitschaft“ im Volk wachsen und die Kommunikation in den „Untergrund“ (gesicherte Kommunikation, z.B. durch Verschlüsselung) verlegt werden … und was dann?
    Wird dann eine private gesicherte Kommunikation verboten?

  2. … nichts ist besser als die Realität:

    http://www.paz-online.de/Peiner-Land/Lokalnachrichten/Stadt-Peine/Kreis-drohte-Edemisserin-mit-Idiotentest

    … das böse Internet, es müsste verboten werden!
    Ok, nicht verboten, aber die Meinungsfreiheit sollte dort nicht so öffentlich vertreten werden dürfen und sollte man sich als Bürger dieses doch wagen, wird von den Behörden ein Nachweis der geistigen Klarheit verlangt!

    … so sieht die politisch gewünschte Realität aus!

    Hätte ein Amt diese gesetzliche Möglichkeit, dann würde es dieses auch tun und das dortige?
    Keine Spur von Akzeptanz von freier Meinungsäußerung, sie werden weiterhin mit der MPU drohen … frei nach dem Motto, wer ein Amt wegen seiner Vorgehensweise öffentlich kritisiert, muss mit Freiheitsentzug (in diesem Fall Führerscheinentzug = Freiheit ein Fahrzeug zu führen) bestraft werden …

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