Sportfördergruppe der Polizei geht an den Start

28. September 2012 | Themenbereich: Polizei | Drucken

Brandenburgs neue Polizei-Sportfördergruppe geht an den Start. Die ersten zehn jungen Spitzensportlerinnen und -sportler erhielten am Freitag in Potsdam ihre Ernennungsurkunden zum Polizeikommissaranwärter. Sie werden ab 1. Oktober neben Training und Wettkämpfen ein Bachelor-Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst an der Fachhochschule der Polizei (FHPol) absolvieren.

Innenminister Dietmar Woidke betonte: „Junge Sportler, die für unser Land bei den nächsten Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erfolgreich sein wollen, brauchen neben sportlicher Förderung auch eine gesicherte berufliche Perspektive. Niemand kann erwarten, dass Athleten in ihrer Jugend täglich hart trainieren und die Zeit nach der sportlichen Karriere ausblenden. Voller Einsatz für sportliche Spitzenleistungen wird entscheidend durch eine sichere berufliche Perspektive gefördert.“

Sportministerin Martina Münch verweist auf die gelungene Verbindung von Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten für Spitzensportlerinnen und -sportlern im Land. „Damit beweist Brandenburg einmal mehr seine exzellenten Voraussetzungen für die Förderung des Spitzensports“, so Münch. „Die Sicherung der beruflichen Perspektiven fängt bereits in den Sportschulen des Landes an und setzt sich mit den Ausbildungsangeboten bei der Polizei und der Feuerwehr fort.“

Die FHPol und der Olympiastützpunkt Brandenburg haben einen speziellen Plan erstellt, der die vier Sportlerinnen und sechs Sportlern binnen fünf Jahren zu einem erfolgreichen Studienabschluss führen soll. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016 ist eigens ein vorlesungsfreies Semester vorgesehen, damit die Sportler sich voll auf die Wettkämpfe konzentrieren können.

Die Sportfördergruppe der Polizei ist der zweite Pfeiler der Förderung von Hochleistungssportlern im Zuständigkeitsbereich des Innenministeriums. Seit 2007 haben Spitzensportler an der Landesschule und Technischen Einrichtung für den Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) die Möglichkeit, parallel zu Training und Wettkämpfen eine Brandmeister-Ausbildung zu absolvieren. Zur Sportfördergruppe der LSTE gehören unter anderem Kurt Kuschela und Roger Kluge. Kuschela holte bei den Olympischen Spielen in London Gold im Zweier-Canadier; Bahnradfahrer Kluge kehrte mit einem vierten Rang im Omnium-Wettbewerb zurück.

Die ersten Spitzensportler der neuen Sportfördergruppe der Polizei

 

Felix Bach 16.01.1992 Rudern Potsdam

Juliane Domscheit 21.08.1988 Rudern Potsdam

Till Justus 09.01.1994 Sportschießen Frankfurt (Oder)

Tabea Kemme 14.12.1991 Fußball Potsdam

Janine Kohlmann 28.11.1990 Moderner Fünfkampf Potsdam

Sarah Mayer 20.05.1991 Leichtathletik Potsdam

Christian John 05.04.1993 Ringen Frankfurt (Oder)

Franz Schiewer 15.11.1990 Radsport Cottbus

Stefan Schäfer 06.01.1986 Radsport Cottbus

Felix Wolf 30.10.1989 Schwimmen Potsdam

 

Quelle: Ministerium des Innern des Landes Brandenburg

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