Expertennetzwerk „Risikomanagement-Bau“ eingerichtet

28. September 2012 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Mit einer Auftaktveranstaltung am 24. und 25. September 2012 nahm an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz das Expertennetzwerk „Risikomanagement-Bau“ seine Arbeit auf. Unter der Leitung der Projektgruppe BauProtect im BBK trafen sich zahlreiche Vertreter aus der Bauwirtschaft, aus Hochschulen und Universitäten, aus Instituten und Mitarbeiter von Fachbehörden zu einem ersten Meinungsaustausch.

Das neu gegründete Netzwerk, dessen Hauptthema der bauliche Bevölkerungsschutz und der bauliche Schutz Kritischer Infrastrukturen ist, soll das Expertenwissen als Vorbereitung interdisziplinärer Entscheidungsprozesse und Handlungsstrategien vernetzen und damit ein weiteres nachhaltiges Instrument zukunftsweisender Innovationen werden. In diesem Netzwerk werden alle Fachrichtungen des Bauwesens, Aspekte des Städtebaus, Fragen des baulichen Risikomanagements für aktuelle und latente Gefährdungen, aber auch Disziplinen, wie Soziologie, Psychologie und Medizin mitwirken, soweit die Verbindung mit dem baulichen Bevölkerungsschutz diese Mitwirkung erfordert oder sinnvoll erscheinen lässt. Begleitet von Wissenschaft, Forschung und Praxis soll der Schutz von Menschen, Sachwerten und von gesellschaftlichen Einrichtungen verbessert werden. Das Netzwerk soll dauerhaft als weit reichendes Kompetenzgremium des Baulichen Bevölkerungsschutzes etabliert werden.

Im Zuge der Gründungsveranstaltung wurden bereits erste Arbeitsaufträge formuliert, die sich insbesondere um das Segment Städtebauliche Risikoanalysen, Nutzung von Flucht- und Rettungswegen unter Extrembedingungen, Erdbebensicherheit von Gebäuden und die psychologische Komponenten bei der Planung von Flucht- und Rettungswegen ranken.

Die Mitglieder des Netzwerks, deren Geschäftsstelle im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eingerichtet ist, werden – so die Planung – in der Zukunft in regelmäßigen Arbeitstreffen zusammenkommen, um dem Baulichen Bevölkerungsschutz Richtung weisende Impulse, technische Empfehlungen und Vorschläge zur Weiterentwicklung des nationalen und internationalen Normungswesens und administrativer Vorschläge zu geben.

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