Lästiges Überbleibsel aus vergangener Zeit

27. September 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Sie können nicht verstehen, warum sie, hochmotoviert und qualifiziert ausgebildet, in der Laufbahn des mittleren Verwaltungsdienstes bei Justizvollzugsanstalten unseres Landes offensichtlich auf dem beruflichen Abstellgleis gestellt worden sind!

Unter der Leitung von Thomas Rüter (JVA Werl) haben sich Angehörige der betroffenen Laufbahn zu einer neuen BSBD – Fachschaft zusammengefunden, um mit einem sogenannten Brandbrief, gerichtet an den BSBD Chef Peter Brock, auf die völlig unzumutbare Situation in dieser Laufbahngruppe aufmerksam zu machen. Am 25.09.2012 war es dann soweit. BSBD Fachschaftvertreter Thomas Rüter überreichte dem Landesvorsitzenden in Düsseldorf vor dem Justizministerium den Brief, der im nachfolgenden abgedruckt ist.

Peter Brock versicherte, sich mit Nachdruck nicht nur bei der Administration sondern auch in der Politik für den Erhalt und für eine verbesserte Perspektive der Kolleginnen und Kollegen dieser Laufbahngruppe einzusetzen. Es sei nicht nachvollziehbar, so der BSBD Chef im Gespräch, wie eine Berufsgruppe, ohne die nachgewiesener Maßen der moderne Behandlungsvollzug nur schwerlich funktionieren kann, in ein derartiges, perspektivisches Abseits gedrängt worden sei. Hier ist dringender Handlungsbedarf angezeigt, um eine funktionierende Verwaltung im NRW Strafvollzug sicherzustellen.

 

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