BDSW trifft NRW-Innenminister Ralf Jäger

27. September 2012 | Themenbereich: Security | Drucken

Hohen Besuch gab es heute auf der weltgrößten Sicherheitsmesse „security“ in Essen: Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger besuchte dabei den Messestand des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Dort wurde er u. a. von BDSW-Präsident Wolfgang Waschulewski, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landesgruppe NRW Friedrich P. Kötter sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok begrüßt.

Im Rahmen des Treffens wurde Minister Jäger in die Leistungsfähigkeit des Digitalen-Lagetischs des Fraunhofer IOSB eingewiesen. Unter anderem könnte dieses Hilfsmittel die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Sicherheitsunternehmen optimieren. Zum Ende des Besuchs vereinbarten die BDSW Vertreter und der Minister einen Termin für ein Fachgespräch. Bei diesem beabsichtigen die Verbandsvertreter die Themen Zugangsvoraussetzung zum Gewerbe, Kooperation und Ausbildung einzubringen.

Für die BDSW Vertreter ist mit Blick auf das Folgetreffen mit Minister Jäger wichtig, unter anderem die Notwendigkeit strengerer Zugangsvoraussetzungen und regelmäßigerer Zuverlässigkeitsüberprüfungen im Sicherheitsgewerbe darzulegen. „Die zurzeit in der Gewerbeordnung verankerten Regelungen sind zu niedrig, um angemessene Standards im Sinne unseres Verbandes über das gesamte Sicherheitsgewerbe hinweg zu sichern und damit schwarzen Schafen unserer Branche nachhaltig das Handwerk zu legen“, sagte Friedrich P. Kötter, stellvertretender Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Nordrhein-Westfalen.

Stichwort Kooperationen: Als Partner der öffentlichen Hand übernehmen die Dienstleister vielfältige Aufgaben, z. B. im Rahmen der Flughafensicherheit oder beim Schutz öffentlicher Gebäude. Zudem engagieren sie sich gemeinsam mit der Polizei und anderen Partnern in Sicherheits- und Ordnungspartnerschaften (z. B. Essen/ Mülheim an der Ruhr und Düsseldorf).

Stichwort Ausbildung: Hier soll der Innenminister beispielsweise über die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit informiert werden, die künftig für Fach- und Führungskräfte der Branche als Zugangsvoraussetzung gelten soll.

 

 

 

 

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