Vorschläge zur Eigensicherung

17. September 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Von Heinz Tanner, Ex-Kommissar aus München
„Polizistenmorde mahnen zu besserer Eigensicherung“, schreibt der Vorsitzende der ständigen Konferenz der Innenminister und –senatoren des Bundes und der Länder (IMK) in einem für das Internetforum Cop2Cop aus DEUTSCHE POLIZEI 4/2001 übernommenen Beitrag und begann mit angeblichem Paukenschlag: „Autofahrer müssen vorsichtig sein: Polizei kontrolliert jetzt mit Waffe“. Musste es in unserer Gesellschaft wirklich soweit kommen?

Die Mahnung zu besserer Eigensicherung inklusive Kontrolle mit gezückter Waffe ist sehr wohl angebracht. Was aufmüpfige, grundsätzlich gewaltbereite Bürger betrifft, so muss diesen der Schneid von vornherein und jedes Mal wieder genommen werden – wie wir in Bayern zu sagen pflegen. Sie kapieren sonst nicht, dass nicht sie es sind, die das Gewaltmonopol im Staate auszuüben haben. So lässt man sie besser von vornherein in den Pistolenlauf blicken, bevor sie auf die Idee kommen, Polizistinnen und Polizisten einfach so über den Haufen zu knallen, wie schon so oft in den Jahren seit dem letzten Krieg, in denen bis dato an die 400 Polizisten und Polizistinnen von Mörderhand zu Tode kamen.

Der Autor dieser Zeilen, der über zehnjährige Erfahrung im Streifendienst mit allen nur erdenk-lichen Soforteinsätzen und Gefahrensituationen bei der ehemaligen Münchner Funkstreife und darauf folgenden Kripodienst verfügt, empfiehlt dringend, in unserer morbiden, multikulturellen Gesellschaft, die in den vergangenen Jahrzehnten ungezählte Neurotiker, Psychopaten und vor allem Drogensüchtige hervorgebracht hat, wie nicht allein die überprozentuell zunehmende Rauchgiftkriminalität und die sich mehrenden Amokfälle zeigen, in weit höherem Maße als bisher gegenüber dem „mündigen Bürger“, der Freiheit nur allzu gern mit Zügellosigkeit verwechselt, misstrauisch zu sein.

Er könnte sich als psychisch gestört, als unberechenbarer Polizistenhasser oder von völlig anderen religiösen „Ehrbegriffen“ ausgehend erweisen. Abgesehen davon, dass er infolge der in den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts enthusiastisch als „New Age“, als „Neues Zeitalter“ apostrophierten gesellschaftlichen Veränderungen, die in der Empfehlung „Tu was dir gefällt, das ist das ganze Gesetz“ gipfelten und dem Rationalismus der Gegenwart und seinem mechanistischen Weltbild das kosmisch-revolutionäre Weltbild des neuen Zeitalters entgegensetzen. In dem mit Hilfe verschiedenster Methoden (Psychotechniken, Meditation, Drogen) erweiterten Bewusstsein sollte sich der Mensch als identisch mit Menschheit und Kosmos begreifen.

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