Höhere Beförderungsquote für Polizeivollzugsbeamte

14. September 2012 | Themenbereich: Polizei, Thüringen | Drucken

Thüringens Innenminister Jörg Geibert hat sich mit der Forderung nach einer höheren Beförderungsquote für Polizeivollzugsbeamte durchgesetzt. Der Minister gab dem Kabinett am Dienstag (11. September 2012) in Erfurt einen entsprechenden Vorstoß zur Kenntnis. Demnach können in diesem Jahr 10 Prozent der Beschäftigten im mittleren Dienst auf einen höheren Dienstposten befördert werden, doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen.

„Die Thüringer Polizisten machen einen sehr guten Job. Dass Thüringen in der Kriminalstatistik die bundesweit höchste Aufklärungsquote vorweisen kann, ist ihr Verdienst. Unser Freistaat ist eines der sichersten Bundesländer“, erklärte Geibert und fügte hinzu: “Zum Schutz der Bürger müssen die Beamten im Einsatz oft auch persönliche Risiken eingehen. Diese verantwortungsvolle und engagierte Arbeit soll honoriert werden. Ich bin daher sehr froh, daß wir in diesem Jahr deutlich mehr Beschäftigte in ein höheres Amt befördern können.“

Der Minister wies darauf hin, daß bei der üblichen Quote von 5 Prozent ein Polizist in 40 Dienstjahren auf maximal zwei Beförderungen hoffen kann. Dies jedoch spiegele kaum die tatsächlichen Leistungen vieler Beamten wider. Mit der jetzt getroffenen Regelung könnten in diesem Jahr allein im mittleren Dienst knapp 380 Beförderungen ausgesprochen werden.

Der mittlere Dienst umfaßt bei der Thüringer Polizei die Ämter Polizeimeister, Polizeiobermeister und Polizeihauptmeister. Diesen Beamten obliegt unter anderem der Streifendienst.

 

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