Innere Sicherheit und Verbrechensbekämpfung nicht länger stiefmütterlich behandeln

8. September 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – hat erfreut zur Kenntnis genommen, dass Brandenburg im Bundesvergleich auf dem Arbeitsmarkt sowie der Kauf- und Steuerkraft Fortschritte macht.

Bei aller Euphorie über einen offenbar positiven Trend dürfen aber auch die Schattenseiten nicht vergessen werden: Brandenburg gehört nach wie vor zu den (Flächen-) Bundesländern bei der höchsten Kriminalitätsbelastung. Mit dem von der Landesregierung zu verantwortenden massiven Personalabbau sei hierbei keine Trendwende zu erwarten, erklärte der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (52).

Die Regierung müsse in den öffentlichen Dienst im Allgemeinen und die Leistungsfähigkeit seiner Polizei im Besonderen investieren. Bei der Bezahlung seiner Staatsdiener habe Brandenburg im Bundesvergleich nach wie vor die „rote Laterne“. Gleiches treffe auf die Karrierechancen bei der Polizei zu. Die Landesregierung wolle jetzt sogar noch drauflegen und das Pensionsalter für Polizei- und Kriminalbeamte von 60 auf 67 Jahre erhöhen.

Sehenden Auges wolle man auch hier bundesweit mit Abstand das Schlusslicht sein.

Innere Sicherheit und Verbrechensbekämpfung dürften nicht länger stiefmütterlich von der Landesregierung behandelt werden. Sie seien für die Attraktivität und Lebensqualität wichtige Faktoren. Dies alles könne bei einer Bilanz nicht ausgeblendet werden.

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