Produktsicherheit „Made in Germany“

7. September 2012 | Themenbereich: BMI, Innere Sicherheit | Drucken

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat in seiner Rede anlässlich der Eröffnung der „WELT-Konferenz für IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ die Bedeutung der Cyber-Sicherheit für die deutsche Wirtschaft betont: „Je höher der Grad der Cyber-Sicherheit ist, desto attraktiver ist auch ein Markt. Je größer das Vertrauen in die Sicherheit der Daten ist, umso attraktiver wird ein Standort für Investitionen. Produktsicherheit „Made in Germany“ muss unser gemeinsames Ziel in Politik und Wirtschaft sein.“

Sicherheit für die kritischen Infrastrukturen

An erster Stelle steht für den Minister die Sicherung von solchen Organisationen und Einrichtungen, die eine wichtige Bedeutung für das Gemeinwesen haben und deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe oder erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit hätten. Deswegen hat die Bundesregierung in der Cyber-Sicherheitsstrategie besonders den Schutz kritischer Infrastrukturen in den Fokus genommen.

„Es muss festgestellt werden, welche Systeme besonders kritisch sind und in welchen Bereichen noch Schutzlücken bestehen“, betonte der Minister. Deshalb ist er derzeit in Gesprächen mit Vertretern verschiedener Wirtschaftssektoren wie etwa Stromversorgern, Kommunikationsunternehmen und Gesundheitswirtschaft. Die Unternehmen sollen für die Risiken der Informationstechnologie sensibilisiert und zu einer verbesserten Kooperation animiert werden.

Ziel der Gesprächsreihe auf Ministerebene ist es gemeinsam die IT-Sicherheit dieser für unsere Gesellschaft wichtigen Unternehmen zu stärken. Soweit sich in der Auswertung der Gespräche Lücken bestätigten, müsse im nächsten Schritt auch über die Durchsetzung von Standards nachgedacht werden. Maßstab hierfür solle das Schutzniveau gut aufgestellter Betreiber und Branchen und damit die Standards sein, „von denen jeder überzeugt ist, dass sie notwendig sind“.

Quelle: Bundesministerium des Innern

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