Kooperation von Forschung und Praxis garantiert professionelle Feuerwehr-Ausbildung

7. September 2012 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

„Die bereits bestehende gute Zusammenarbeit zwischen der Landesfeuerwehrschule und der Forschungsstelle für Brandschutztechnik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine wichtige Basis für die professionelle Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrangehörigen im Land und findet europaweit Beachtung. Um diese beispielhafte Verbindung zwischen Forschung und Praxis weiter zu stärken, wollen wir die Kooperation künftig noch mehr intensivieren.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall anlässlich seines jüngsten Besuchs am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

An der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal sei mit dem Neubau auch die Einrichtung einer Akademie geplant, als Fortbildungseinrichtung für alle im Bevölkerungsschutz mitwirkenden Organisationen. In der Lehre werde die Akademie dabei auch auf externe Fachleute zurückgreifen. „Es würde mich sehr freuen, wenn das KIT dabei eine wichtige Rolle übernehmen könnte“, so Gall. Vorstellbar sei auch die Einrichtung eines speziellen Studienzweiges Brandschutz.

Seit mittlerweile über 20 Jahren sei die moderne Brandversuchshalle der seit 1950 bestehenden Forschungsstelle für Brandschutztechnik am KIT ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Forschung, Lehre und Praxis sei. Die dort durchgeführten Originalbrandversuche seien wesentlicher Bestandteil der Arbeit an der Forschungsstelle und Grundlage vieler Entwicklungen im abwehrenden und vorbeugenden Brandschutz.

 Forschungsstellen für Brandschutztechnik

In Deutschland gibt es zwei Forschungsstellen für Brandschutztechnik, die auf Grund einer Ländervereinbarung betrieben werden:

  •  die Forschungsstelle für Brandschutztechnik am KIT in Karlsruhe und
  • das Institut der Feuerwehr in Heyrothsberge (Sachsen-Anhalt).

Die Länder stellen zu Forschungszwecken dafür jährlich rund 562 000 Euro bereit, der Anteil Baden-Württembergs daran beträgt 80.000 Euro. Geschäftsführende Stelle für die Brandschutzforschung der Länder ist das Innenministerium Baden-Württemberg, das die Forschungsaufträge im Auftrag der Länder erteilt und auch die finanzielle und organisatorische Abwicklung erledigt. Landesbranddirektor Hermann Schröder ist außerdem Vorsitzender des Forschungsbeirates.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.