Gefangene zeigen Bilder in JVA Dessau-Roßlau

5. September 2012 | Themenbereich: Sachsen-Anhalt, Strafvollzug | Drucken

78 Bilder haben Inhaftierte aus Sachsen-Anhalts vier Justizvollzugsanstalten und der Jugendanstalt Raßnitz für den Wettbewerb zur 14. Malgalerie eingereicht, der gemeinsam vom Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe und Sachsen-Anhalts Ministerium für Justiz und Gleichstellung ausgerichtet wird. Von heute an sind die Arbeiten in der Justizvollzugsanstalt Dessau-Roßlau ausgestellt.

„Die Kunst eröffnet Gefangenen die Möglichkeit, sich kreativ mit ihren Gefühlen auseinander zu setzen und hilft ihnen auch, die eigene Straftat aufzuarbeiten“, sagte Justizministerin Prof. Angela Kolb bei der Preisverleihung. 47 Teilnehmer hätten Arbeiten eingereicht. „Damit setzt sich ein Trend fort. Jahr für Jahr steigt die Anzahl der Teilnehmer.“

Den ersten Preis vergab die Jury, die die Bilder bewertet hat, an einen Gefangenen aus der Sozialtherapeutischen Abteilung der JVA Halle für ein farbiges Bild mit dem Titel „Sechs Männer im Gespräch“, der zweite Preis geht in die Jugendanstalt Raßnitz (Bundstiftzeichnung „Der Denker“), der dritte in die JVA Burg (Farbige Landschaft).

Der Jury gehörten die Bewährungshelferin Edith Gehrmann vom Sozialen Dienst der Justiz Halberstadt, der Leiter des Kriminologischen Dienstes Sachsen-Anhalt, Frieder Samtleben sowie die Dessauer Künstler Olaf Rammelt und Christine Rammelt-Hadelich an.

Interessierte können die Ausstellung nach vorheriger Terminvereinbarung mit der JVA Dessau-Roßlau besuchen. Terminabsprachen sind unter 0340/202-1011 möglich.

 

 

 

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