Neuorganisation bei Objektschutz und Gefangenenbewachung

4. September 2012 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Als Reaktion auf die ersten Zwischenergebnisse der Projektgruppe ZOS/Gef hat die DPolG bei der Vizepräsidentin die offizielle Beteiligung der Gewerkschaften eingefordert.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Wir brauchen keine Gerüchte und Halbwahrheiten, sondern transparente Gewerkschaftsbeteiligung!“

Die jetzt vorgelegten Zwischenergebnisse sind den Amts- und Direktionsleitern zur Stellungnahme bis Ende September vorgelegt worden.

Die DPolG geht nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass aus dem LKA und den Direktionen heftige Kritik an den ins Auge gefassten Gewahrsamsschließungen erfolgen wird.

Danach werden die Stellungnahmen bewertet und der Bericht erstellt. Dieser Bericht geht dann an den Innensenator und dort wird entschieden. Wir werden in den entsprechenden Phasen die Interessen unserer Kollegen sehr eindeutig vertreten.

Dabei ist unsere Marschrichtung klar:

– wir brauchen ein Gewahrsamskonzept der kurzen Wege, dass die Funkwagen und die Kripo nicht stundenlang bindet!

– wir brauchen keine Privatisierung von Polizeiaufgaben!

– wir brauchen vernünftige Arbeitszeiten und gerechte Eingruppierungen!

– wir brauchen die Einbindung der Gewerkschaften in einem für alle Beschäftigten durchschaubaren Prozess!

– wir brauchen keine Aufgabenverlagerung zu Vollzugsbeamten, die anderswo dringend benötigt werden!

Offenbar liegen bei anderen Gewerkschaften die Nerven im Wahlkampf schon so blank, dass sie mit allen Tricks versuchen Stimmung zu machen und so gezielt die Kollegen verunsichern.

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