Polizei, Feuerwehr, Verfassungsschutz und Vermesser geben Einblicke

30. August 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Mit einem vielfältigen Programm geben Polizei, Feuerwehr, Verfassungsschutz und Vermesser auf dem Brandenburg-Tag am Samstag und Sonntag in Lübbenau (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) Einblicke in ihre Arbeit. Mit dabei sind auch polnische und deutsche Beamte des Gemeinsamen Zentrums (GZ) in Swiecko, wie der Sprecher des Innenministeriums, Ingo Decker am Donnerstag in Potsdam mitteilte. Innenminister Dietmar Woidke wird dem Brandenburg-Tag am Samstag ab 11.00 Uhr einen Besuch abstatten. Zur Einstimmung auf den Brandenburg-Tag spielt am Samstagvormittag (ab 11.00 Uhr) das Landespolizeiorchester (Standort: Kirchplatz).

Die Polizei (Standort: Bahnhofstraße) gibt umfangreiche Einblicke in ihre Technik. Zu besichtigen sind unter anderem der interaktive Funkstreifenwagen, der den Besatzungen eine leichtere Bearbeitung von Fällen direkt am Einsatzort ermöglicht sowie ein Video-Brücken-Abstandmessgerät, mit dem die Polizei Abstands- und Temposünder von Autobahnbrücken herab feststellen kann. Gezeigt werden auch ein moderner Lautsprecherwagen mit einer 2.000 Watt starken Lautsprecheranlage und die Ausrüstung der Tauchergruppe. Außerdem informiert die Polizei über die Einführung des Digitalfunks. Die Fachdirektion Landeskriminalamt lässt sich bei der Auswertung von Audioaufzeichnungen über die Schulter blicken.

Wer nach einer attraktiven Berufsperspektive sucht, kann beim Werbe- und Auswahldienst der Fachhochschule der Polizei (FHPol) fündig werden. Kompetente Ansprechpartner informieren am Stand der FHPol über Anforderungen und Berufschancen bei der Polizei.

An einem Rettungssimulator können Besucher ausprobieren, wie sie sich oder andere im Ernstfall aus einem überschlagenen Fahrzeug befreien. Der Simulator wird im Ausbildungsalltag sowohl für das Fahrsicherheitstraining der Polizei als auch bei der Feuerwehr eingesetzt.

Moderne Feuerwehrtechnik zeigen die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) und Kameraden von vier Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Standort: Bahnhofstraße/Ecke Karl-Marx-Straße). Unter anderem wird der Einsatz einer Drehleiter im Zusammenwirken mit einem Sprungpolster demonstriert.

Zu sehen ist ferner ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20, das sowohl zur Brandbekämpfung als auch für Bergeeinsätze etwa nach Verkehrsunfällen eingesetzt wird. Auch ein Löschfahrzeug LF 10/6 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W), ein Standardfahrzeug für Ortswehren, können besichtigt werden.

Der Prüfdienst der LSTE erläutert anhand von Beispielen funktions- und sicherheitstechnische Prüfungen von Feuerwehrtechnik. Ausrüstungen für den Katastropheneinsatz wie ein Fahrzeug zur Ölschadensbekämpfung, eine Sandsackfüllmaschine, Tauchpumpen und Notstromaggregate ergänzen die Schau der Feuerwehren.

Auch der Verfassungsschutz gibt Einblick in seine Arbeit. Unter anderem informiert er mit Vertretern des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ an einem gemeinsamen Stand (Poststraße/Ecke Straße des Aufbaus) über Rechtsextremismus in Brandenburg.

Der Landesbetrieb Geobasisinformation Brandenburg (LGB) nimmt Besucher auf eine kartografische Zeitreise mit und gibt einen Einblick in Online-Service (Standort: Poststraße, Bereich Stadtgaben). Wer gleich eine Karte mitnehmen möchte, wird seinen Wunsch ebenfalls erfüllen können. Kartenmaterial – darunter auch Sonderdrucke historischer Karten – kann auch direkt am LGB-Stand gekauft werden. Auch einen praktischen Einblick in die Arbeit der Vermesser gibt es. Auf einer eigens eingerichteten Messtrecke kann jeder Besucher seine ganz genaue Körpergröße amtlich ermitteln lassen.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) informiert über die Gefahren durch Blindgänger in Brandenburg (Standort: Bahnhofstraße). Mehr als 360.000 Hektar zivil genutzter Fläche in Brandenburg gelten auch 67 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch als kampfmittelbelastet. Als Anschauungsmaterial bringen die Experten die Hülsen von entschärfter Munition mit.

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.