Senatorin verurteilt rechtsextreme Übergriffe in Treptow-Köpenick

22. August 2012 | Themenbereich: Berlin, Innere Sicherheit, Rechtsextremismus | Drucken

In den vergangenen Tagen ist es in Treptow-Köpenick wiederholt zu Übergriffen durch Neonazis auf verschiedene Bezirkspolitiker und auf Parteibüros gekommen. Die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, hat sich mit den Betroffenen solidarisiert und die weitere Unterstützung des Senats im Engagement gegen Rechtsextremismus zugesichert.

Senatorin Dilek Kolat erklärte: „Wir stehen an der Seite derer, die Rechtsextremismus in unserer Stadt bekämpfen. Ihr Engagement ist notwendig für ein tolerantes und demokratisches Miteinander. Jeder Übergriff von Neonazis ist ein Ansporn, das bürgerschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus noch zu verstärken.“

Die Senatorin erinnerte gleichzeitig an die Übergriffe von Rostock-Lichtenhagen, die heute vor 20 Jahren begannen: „Die Ereignisse von damals mahnen bis heute: Niemand darf wegschauen. Fremdenhass und rechtsextreme Gewalt haben in Berlin keinen Platz.“

Der Senat unterstützt mit dem Berliner Landesprogramm gegen Rechtsextremismus die vielfältigen Aktivitäten gegen Neonazis. Davon hatte sich die Senatorin auch vor einigen Tagen im Lichtenberger Weitlingkiez überzeugt: „Einrichtungen wie die Mobile Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR), das Opferberatungs- und Bildungsprojekt ReachOut oder das Mobile Beratungsteam ‚Ostkreuz‘ sowie das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass mit viel Geduld und demokratischem Zusammenhalt Rechtsextremismus erfolgreich zurückgedrängt werden kann“, so Dilek Kolat.

 

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