Abschlusses der Sanierung der Altbauten des Justizzentrums Aachen

21. August 2012 | Themenbereich: Justiz, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Altbauten des Justizzentrums Aachen wurden umfangreich restauriert und modernisiert. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat in die denkmalgeschützten Gebäude rund 13,5 Millionen Euro investiert.

Seit das neue Justizzentrum am Adalbertsteinweg vor vier Jahren den Betrieb aufgenommen hat, sind auch die denkmalgeschützten Gebäude des Altbaus baulich erheblich aufgewertet worden. Am Freitag, 24. August 2012, wird der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) die restaurierten Gebäude offiziell an die Justiz übergeben. Nach der Begrüßung um 14.00 Uhr im Innenhof des Altbaus durch den Präsidenten des Landgerichts Aachen Dr. Stefan Weismann wird Herr Justizminister des Landes NRW Thomas Kutschaty eine Ansprache halten. Daran anschließend werden der Oberbürgermeister der Stadt Aachen Marcel Philipp und der Geschäftsführer des BLB NRW Rolf Krähmer Grußworte entrichten. Anschließend wird eine symbolische (Schlüssel-)Übergabe der sanierten Gebäude durch den stellvertretenden Leiter der Niederlassung Aachen des BLB NRW, Klaus Heine, stattfinden. Mit den geladenen Mitarbeitern des Justizzentrums und Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung können sich die Verantwortlichen bei einem gemeinsamen Imbiss und musikalischer Begleitung durch die Schulband der Maria Montessori Gesamtschule Aachen darüber freuen, wie detailgetreu die aus der Wilhelminischen Zeit stammenden Gebäude restauriert und modernisiert wurden. Insgesamt rund 13,5 Millionen Euro hat der BLB NRW als Vermieter in die Sanierung der Altbauten des Justizzentrums Aachen investiert.

Die Änderung von Abläufen, die Verlegung von Räumen wie Strafsälen, Kantine und Bibliothek mit Umzug ins neue Justizzentrum sowie der schlechte bauliche Allgemeinzustand der Altbauten machten eine grundlegende Sanierung notwendig. Diese von der Aachener Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW durchgeführte Maßnahme konnte vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 400 Türen aufgearbeitet, 1.000 neue bzw. überarbeitete Fenster eingebaut, 9.000 Quadratmeter Bodenbeläge erneuert, 11.000 Quadratmeter Fassade gesandstrahlt und instand gesetzt sowie 53.000 Quadratmeter Wände und Decken gestrichen. Daneben mussten eine ganze Reihe von notwendigen Dingen angepasst werden: Beschilderung, Schließanlagen, Beleuchtung, WC-Anlagen, Installationen, Aufzüge, Dachanschlüsse und vieles mehr. Das Treppenhaus zur Kongressstraße wurde in Abstimmung mit dem Denkmalschutz restauriert. Auch der Außenbereich erhielt ein neues Gesicht. Der verwilderte Bewuchs an der Kongressstraße wurde gerodet und die Böschung mit Heckenstreifen aus Buche und immergrünen Bodendeckern neu gestaltet. Die ehrwürdige ehemalige Eingangstreppe konnte erhalten und mit einer Toranlage gesichert werden. Der Innenhof zwischen den Altbauten wurde als Hoffläche mit Platten, Splitt, Überlaufbrunnen und Pappeln ansprechend neu gestaltet.

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