GdP weist Forderung der Opposition nach eigenständiger Behörde zurück

20. August 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Das Drängen auf die Schaffung einer unabhängig agierenden Behörde ist nach der Kennzeichnungsdebatte eine weitere unredliche, von Misstrauen zeugende Forderung der Opposition.

Eine solche Behörde ist nicht mal ansatzweise erforderlich.

Der Jahresbericht der Beschwerdestelle bringt es zum Vorschein, die sachsen-anhaltische Polizei macht einen hervorragenden Job. Die Zahlen machen deutlich, dass Rechtsverstöße von Polizeibeamten der absolute Ausnahmefall sind.

Tagtäglich leisten die Beamten unter schwierigen Bedingungen ihren Dienst. In den meisten Fällen erfolgt der unmittelbare Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Schichten sind dabei nicht nur von steter Arbeitsverdichtung geprägt, seitens der Kollegen wird auch immer mehr über fehlenden Respekt und Achtung geklagt. Sie fühlen sich als Repräsentanten des Staates mehr und mehr als „Fußabtreter der Gesellschaft“.

In Anbetracht dessen erscheint es regelrecht dreist, bei gerade einmal 29 Verhaltensbeschwerden im Jahr, die mehreren hunderttausend Einsätzen gegenüberstehen, von „patzigen Polizisten“ zu sprechen.

Aus Sicht der GdP wird den wenigen Fällen innerhalb der Polizei mit einer professionellen Fehlerkultur begegnet.

Die Volksstimme berichtete am 18.8.2012 unter der Überschrift „Bürger klagen über patzige Polizisten“ über den Jahresbericht der Beschwerdestelle.

 

 

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.